Ist es an der Zeit, einen De Tomaso Pantera zu kaufen?
„Es ist eine Formel, die in den Sechzigerjahren mit der AC Cobra aufkam und während der Siebziger zunehmend populärer wurde: Europäisches Karosseriedesign, kombiniert mit amerikanischen Muskeln“, blickt Tim Schofield vom Auktionshaus Bonhams zurück. Die Briten werden im Laufe des heutigen Tages einen Pantera im Gulf-Design (lackiert von seinem letzten Besitzer, um mit den Farben seines GT40 zu korrespondieren) versteigern. Bonhams hatte erst vor einigen Wochen eine De Tomaso Mangusta zum Weltrekordpreis von 203.100 Britischen Pfund verkauft.
Alfa-Ikonen bei Artcurials Retromobile-Auktion 2014 in Paris
Auch wenn Artcurial noch nicht den vollständigen Auktionskatalog veröffentlicht hat, dürfte die Meldung unter Alfisti bereits für feuchte Hände sorgen: Anlässlich der Klassikermesse Rétromobile versteigert Artcurial einen Alfa Romeo 6C 1750 SS von 1929 mit einer einzigartigen Karosserie. Der Wagen war 58 Jahre in den Händen eines einzelnen Besitzers und wurde jüngst vollständig restauriert.
Gelbfieber: Der ADRNLN De Tomaso Pantera von Ringbrothers
Das One-Off-Projekt hat den Titel ADRNLN (richtig, ohne Vokale) und dahinter stecken Mike und Jim Ring, die wiederum Namensgeber der amerikanischen Custom-Manufaktur Ringbrothers sind. Die Geschichte des Custom-Pantera ist derweil tragisch: Mike und Jim erhielten einen 1971er Pantera in unrestauriertem Zustand, nachdem der Besitzer Randy Brickle auf tragische Weise an Krebs verstorben war. Brickles Frau vertraute das Coupé den Ringbrothers an, um daraus in Gedenken an ihren verstorbenen Mann einen wahrlich einzigartigen Wagen zu kreieren.
Kein Weihnachtsrabatt: Der erste Aston Martin DB4 im Classic Driver Markt
Der DB4 mit der Chassisnummer DB4/101/R lief 1958 als erster Aston in den damals neuen Hallen in Newport Pagnell vom Band. Der silberne Aston ist in der Szene bekannt und wurde in den Achtzigern bei AML auf Neuwagen-Niveau restauriert. Nach der Restaurierung wurde der DB4 Anfang der 1990er Jahre an einen Mr. Leek verkauft. Tom Zwakman vom gleichnamigen Classic-Car-Handel resümiert: „Ich kaufte Leek den Aston im Jahr 2005 ab. Der Wagen befindet sich heute noch in außergewöhnlich gutem Zustand und fährt sich wie ein Neuwagen.“
Fotos: Zwakman
Land Rover by Studio Job: Geburtstagstorte auf Rädern
Wer seine Wochenenden in Kiesgruben und Offroad-Parks verbringt, wird von Studio Job wohl kaum etwas gehört haben.
Der neue Ford Mustang: Internationale Solidarität
Ein Modell bloß für einen Markt zu bauen, lohnt sich heute kaum mehr. Deshalb wird die „One-Ford-Strategie“ nun auch für die große US-Ikone, den Mustang, durchgesetzt. Für den Weltmarkt musste der Muskelprotz jedoch abspecken, Leichtbauteile aus Aluminium und kleinere Abmessungen sollen als Diät genügen. Auch bei den Motoren geht es unamerikanisch zur Sache – neben einem 5,0-Liter-V8-Motor mit 426 PS und 529 Nm und einer 3,6-Liter-V6-Maschine mit 305 PS soll auch ein Vierzylinder-Turbo mit 2,9 Litern und 309 PS das Programm erweitern.
Renault-Gordini Alpine A220: Ein Kind der Revolutionen
In Paris liefern sich Polizei und Demonstranten heftige Straßenschlachten. Es herrscht das Chaos.
Bonhams versteigert Ecurie Ecosse Sammlung für 8,8 Millionen Pfund in London
Die Summe von umgerechnet 10,6 Millionen Euro für das Rennwagen-Ensemble aus der Dick-Skipworth-Collection ist laut Bonhams ein neuer Rekordpreis. Das Feld führten ein Jaguar C-Type von 1952, dessen Verkaufspreis von 2,9 Millionen Pfund Sterling zu Applaus im Publikum sorgte. Der Jaguar Shortnose-D-Type brachte 2,6 Millionen Pfund ein. Beide Autos gehen in die USA. Auch der legendäre Commer TS3 Transporter knackte die Millionen-Marke: Nach einem fast 20-minütigen Bieterderby erhielt ein Telefonbieter den Zuschlag - bei spektakulären 1,8 Millionen Pfund.
Steenbuck Automobiles: Raus auf's Land, rein in die gute Stube!
Händler mit urbanem Standort sind zwar schnell zu erreichen, haben jedoch oft das Problem, dass ihre Verkaufsräume wenig Charme bieten. Denn wir sprechen hier schließlich nicht über das herkömmliche Business, sondern über das Geschäft mit klassischen Automobilen, also mit Emotionen. Natürlich neigt man in der heutigen Zeit dazu, mal schnell reinzuschauen – ist ja nicht weit. Doch wer in die „gute Stube“ von Steenbuck-Automobiles, etwa 50 Kilometer südlich von Hamburg, eintritt, wird ein Aha-Erlebnis haben.