Maserati Khamsin: Herz aus Glas
Francis Lombardis Sportwagen-Kreation, die 1968 auf dem Turiner Salon debütierte, basierte auf Fahrwerk und Technik eines Fiat 850 und hörte auf den klangvollen Namen „Grand Prix“. Leider war die Verbindung zum Rennsport damit erschöpft – für den Sprint von 0 auf 100 km/h benötigte der Lombardi Grand Prix endlose 16 Sekunden. Auch Carlo Abarth erkannte das Potenzial des kleinen Coupés und ersetzte den 843-Kubik-Motor durch das 52 PS starke Aggregat mit 903 cm³ aus dem Fiat 850 MkII.
Gegründet im Jahr 1957, fertigte die Tornado Car Company zunächst eigene Sportwagen. Zumeist auf Ford-Basis. Der Erfolg war eher mittelprächtig. Nach sieben Jahren Durststrecke folgte die Liquidation. - Aus die Maus? Nicht ganz, denn Rennfahrer John Bakaert nahm sich bei Carlo Abarth ein Beispiel. Der war mit getunten Fiat 600 enorm erfolgreich. Das wollte Bakaert auch – wenn auch auf die englische Art. Tornado schien ihm hierfür geeignet.
Aston Martin DBS V8
Geradezu winzige 3,2 Liter schmücken den Aston Martin DB7 bei seiner Präsentation im Jahr 1993 in Genf. Gemessen an den Supersportwagen seiner Zeit ein wirklich bescheidener Hubraum, der zu allem Überfluss auf nur sechs Zylinder aufgeteilt war. Damit war dieser Aston seit zwanzig Jahren der erste seiner Art, der nicht auf die klassenüblichen acht Zylinder zurückgreifen konnte. Das Geschäft mit dem vermeintlich abgespeckten Sportler lief jedoch überraschend gut.