Top 5: Unsere fünf liebsten Supercars der Siebziger

Die 70er Jahre galten nicht nur als Blütezeit der Schlaghosen und Koteletten. Es war auch die Geburtsstunde der kantigen Supercars. Außer Porsche setzte alles, was in der Sportwagenwelt Rang und Namen hatte, auf klare Linien statt weiche Kurven. Classic Driver präsentiert seine fünf Favoriten.

 


Aston Martin DBS V8



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Sie mögen jetzt denken, es ist ein wenig unpassend, einen Aston-Martin-Viersitzer als Supercar zu bezeichnen. Doch es gibt keinen Zweifel, dass diese erste Serie mit V8-Motor und Benzineinspritzung, einer Beschleunigung von Null auf 100 km/h in unter sechs Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von über 240 km/h den Titel verdient.

Wenngleich das gemeinhin bekanntere Supercar der 1977 präsentierte V8 Vantage war. Was wir jedoch am DBS V8 – abgesehen von seinem ausgewogenen Setup und seiner überzeugenden Performance – so schätzen, ist die Tatsache, dass er noch den ursprünglichen Chromgrill und die dazugehörigen vier Frontscheinwerfer besitzt.

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Ferrari 512 BB



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Ferrari konstruierte schon seit den 1960er Jahren Mittelmotorrennwagen mit flach bauenden V12-Triebwerken. In den frühen 70er Jahren, also nach der Ära des Porsche 917, dominierten die Italiener im Motorsport mit Rennwagen wie dem 312PB oder, in der Formel 1, mit dem leistungsstarken 312B.

Entsprechend war es marketingseitig und aus Ingenieurs-Perspektive clever, einen „Flat-12“ für die Straße in Serie zu bringen. So präsentierte Ferrari 1971 in Turin erstmals ein Supercar mit Mittelmotor, den 365 GT4 Berlinetta Boxer. Der Hubraum des legendären 365 wurde 1976 im Nachfolger 512 erweitert und mit einer Trockensumpfschmierung ausgestattet. Der 512 BB besaß derweil noch einen Frontspoiler, breitere Räder auf der Hinterachse und ein überarbeitetes Fahrwerk, um das Handling bei hohen Geschwindigkeiten (fast 290 km/h) nochmals zu verbessern.

Das hier gezeigte Exemplar mit der Chassisnummer 19677 stammt aus dem Jahr 1977 und ist laut Händler Lutziger Classic Cars der erstgebaute 512 BB überhaupt.

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Lamborghini Jarama



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Während sich die Produktion des Miura dem Ende näherte, arbeitete Lamborghini (aufgrund der neuen Sicherheits- und Emissionsgesetzte der USA) akribisch an einen Nachfolger für den Islero. Der Espada bot die Basis für den kürzeren und vor allem kurzfristig präsentierten Jarama. Das Design stammte von Bertones Designchef Marcello Gandini, der bereits mit der Gestaltung des Miura Geschichte geschrieben hatte.

Leistungsmäßig war der Jarama auf Augenhöhe mit des Islero: 355 PS genierte der Stier aus einem knapp vier Liter messenden V12. Die Vmax lag bei rund 250 km/h. Beim hier präsentierten 1974er GTS handelt es sich um eine leistungsgesteigerte Version mit 365 PS.

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Maserati Khamsin



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Mit seinem gläsernen Heckabschluss ist der Maserati Khamsin auch heute noch ein echter Hingucker. Dafür, dass ihn die meisten von hinten sehen, sorgt ein üppiger V8 im Bug.

Der Keil ist von Bertone. Um das herauszufinden, genügt selbst dem automobilen Laien ein flüchtiger Blick auf die geduckte Silhouette des Sportcoupés aus Italien. Der von 1973 bis 1982 nur 425 Mal gefertigte Maserati trägt alle Stilelemente des großen Meisters italienischen Automobildesigns in sich. Zuviel für kritische Betrachter, erinnern doch manche Züge stark an den Alfa Montreal oder den späteren GTV. Doch wir wollen nicht meckern, die elendig lange Motorhaube, verziert mit zahllosen Lüftungsschlitzen, die weit nach hinten gesetzte Passagierkabine und die ruhig laufenden Linien machen das Auto zu einer echten Augenweide und zu einer Ausnahmeerscheinung.

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Porsche 911 „Turbo“ 3,3



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Es gibt Kombinationen, die sind einfach zeitlos. Und damit meinen wir nicht Schlaghosen und Koteletten, sondern vielmehr ein dunkelgrünes Paintwork und eine Tabak farbene Ledergarnitur. Zu sehen in dem Sportwagen der späten 70er, dem Porsche 911 Turbo.

Wer diesen Porsche 911 Turbo aus dem Jahr 1978 das erste Mal erblickt, den faszinieren andere Dinge. Aus dem einstigen Brutalo auf der Piste ist mit den Jahrzehnten ein gesetzterer Herr geworden, der sein oakgrünes Blechkleid schützend wie einen guten Lodenmantel über das Tabakbraune Leder legt.

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Weiterführende Links

Weitere Supercars der Siebzigerjahre finden sich im Classic Driver Marktplatz.

 


 

Fotos: Classic Driver Händler