Z-Faktor hoch 5: Vier Hochzeiten und ein Sonderfall
Alfa Romeo SZ: Wahre Liebe
Alfa Romeo SZ: Wahre Liebe
Im Markt mit klassischen Fahrzeugen kommt es auf die Wortwahl an. In letzter Zeit scheinbar mehr denn je. Mir fallen zusehends Angebote auf, die mit teils atralischen Beschreibungen und vermeintlich historischem Pomp ausgestattet werden, um sie im Wert nach oben zu schrauben. Mancherorts werden so auch aus an sich nicht begehrenswerten Modellen schnell mal „Raritäten“. Oder nur noch von Rostkruste zusammen gehaltene Standobjekte mutieren zu „lohnenden Restaurations-Projekten“. Langjährige Dauersteher sollen mit ein wenig „freundlicher Zuwendung“ alltagstauglich werden.
Stellen Sie sich vor, Sie waren 1986 gerade 18. Drückten sich die Nase am Porsche-Showroom nach dem soeben ausgelieferten 911 Cabrio platt und gingen frustriert nach Hause. Frustriert, weil der Porsche zu teuer, die Taschen zu leer und Sie generell zu jung für den offenen Traum waren.
Entworfen von Marcello Gandini stand der Espada erstmals 1968 auf dem Genfer Saloon und wurde über seine zehnjährige Bauzeit mit 1.217 gebauten Fahrzeugen zu einem der erfolgreichsten Lamborghini überhaupt.
Willkommen in der Welt des Big-Healey! Denn hier pochert kein Vierzylinder, sondern pumpt ein strammer 3-Liter-Sechszylinder unter dem klassischen Blechkleid. 124 PS bieten ausreichend Punch und Schub nach vorne. Und das zu einem deutlich günstigeren Preis, als etwa ein Jaguar XK oder ein Mercedes 190 SL kosten würde.
Daneben punktet der Range mit einem nahezu unzerstörbaren Motor, einer Karosserie aus Aluminium und einem Erscheinungsbild, was auch über 30 Jahre nach seinem Debüt nichts von seiner Faszination eingebüßt hat. Das alles bekommt man – obwohl der Range längst Klassikerstatus erreicht hat – immer noch für einen günstigen Preis.
Dieser Ferrari startete seine Karriere im Jahr 1972 noch als 365 GT/4 2+2. Ein handgeschalteter Tourer mit 4,4 Liter V12-Motor, der den kleineren 365 GTC/f ersetzte. Das klassische Styling von Pininfarina erinnerte durchaus an das große Fiat 130 Coupé. Die Version aus Maranello wirkte natürlich stämmiger und aggressiver.
Rennaus nach 16 Stunden: Bentley 3 Litre Le Mans
Le-Mans-Sieger Luigi Chinetti konnte Mitte der Sechzigerjahre Ferrari davon überzeugen, eine Kleinstserie dieses eleganten und leistungsstarken Cabriolets zu fertigen. Ein Exemplar erwarb sein Freund Eddie Smith (im Foto). Nach seinem Tod traf nun die Familie Smith die schwere Entscheidung, den Ferrari mit der Chassisnummer 10709 zu verkaufen – unter der Voraussetzung, dass der Erlös für verschiedene wohltätige Zwecke eingesetzt wird.
