The Karl Ritter Museum Auction, Graz, Austria


Der Silver Wraith war nicht nur der erste Rolls‘, der nach dem Zweiten Weltkrieg in Crewe entstand, er war auch der letzte, der als „Chassis-Only“ das Werk verließ und von externen Firmen wie H.J. Mulliner, Park Ward, Hooper und James Young mit unterschiedlichsten Karosserien ausgestattet wurde. Letzterer hatte sich im Laufe seiner über 100-jährigen Firmengeschichte (wenn man die Kutschen hinzu zählt) auf die Fertigung besonders eleganter Wagen spezialisiert.
Frank Dale gründete sein Unternehmen bereits 1946 - damals als welterster unabhängiger Rolls-Royce und Bentley-Spezialist. Seine beiden Stiefsöhne Ivor und John Gordon traten dem Unternehmen im folgenden Jahrzehnt bei, was zu dem bis heute gültigen Firmennamen führte. Doch viel wichtiger noch ist der Enthusiasmus und Expansionswille, den sie mitbrachten. James Crickmay kam im Jahr 1980 hinzu. Gemeinsam mit seinem Sohn, Giles, hat sich so ein wahrhaft generationsübergreifendes Wissen zusammengefunden, welches weltweit angesehen ist.
Die Geisterbeschwörung hat Tradition bei Rolls-Royce.
Aus Deutschland? Wirklich? Nun gut, der Glas GT wurde beim großen italienischen Designstudio Frua entworfen und die Karosserie bei Maggiora in Moncalieri gebaut. Doch zusammengesetzt wurde der Glas in Dingolfingen – und war trotz seines südländischen Flairs ein echtes bayerisches Automobil. Das 1963 vorgestellte Coupé war ein mutiger Versuch, die Übermacht von BMW und Mercedes zu brechen und eine der letzten eigenständigen Automobilmarken des Landes zu erhalten.
Beim Sechs-Stunden-Rennen konnte sich das britische Duo Voyazides/Hadfield auf einem von zehn angetretenen Ford GT 40 gegen die Konkurrenz aus Ford Mustang Shelby, Porsche 911, Austin Healey 3000 und ähnlichen Rennklassikern durchsetzen. Tim Brown zum Glück hat nicht nur das Rennen, sondern auch die feucht-fröhliche Siegesfeier für uns dokumentiert.
Das Turbo Cabriolet übernimmt das Setup des Coupés, zudem unter anderem der 3,8-Liter-Sechszylinder mit 520 PS oder – im S-Modell – 560 PS zählt. Von Null auf 100 km/h dauern die Sprints 3,5 beziehungsweise 3,2 Sekunden - und damit jeweils 0,2 Sekunden weniger als bei den Vorgängerversionen. Die Höchstgeschwindigkeit reicht bis 318 km/h. Auch die aktive Hinterachslenkung ist mit an Bord, über deren Qualitäten Sie mehr in unserem Fahrbericht lesen können.
Fast scheint es, als hätte Marcello Gandini die italienische Sportwagengeschichte der 1970er Jahre im Alleingang geschrieben.
Der Ghibli steht am Anfang einer groß angelegten Produktoffensive.
Als Karl Foitek gemeinsam mit seiner Frau 1962 die Garage Foitek in Zürich eröffnete, hatte er sich bereits einen Namen als Renn- und Sportwagenfahrer gemacht. Auch wenn der Unternehmer stets eine besondere Leidenschaft für schnelle, italienische Sportwagen hatte, waren in der Garage Foitek auch Marken wie Lotus oder Jaguar vertreten. Ende der Achtzigerjahre stiegen die drei Söhne Reto, Frank und Gregor Foitek aktiv ins Unternehmen. Im Jahr 2004 wurde die Garage Foitek verkauft.