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Die schnellste Premiere von Paris: McLaren P1

Erstmals in der Firmengeschichte von McLaren nimmt das Unternehmen überhaupt an einer internationalen Automobilausstellung teil. Der Grund ist überzeugend und vielversprechend: denn in Paris zeigen die Briten den neuen Supersportwagen McLaren P1. Und dieser Renner mit Mittelmotor und Monocoque aus Kohlefaser soll nicht weniger als der beste Sportwagen für Straße und Rennstrecke sein – so McLaren. Offenkundig: Bescheidenheit war gestern! Aber: Auf dem Pariser Salon 2012 zeigen die Briten allerdings nur eine Design-Studie und nicht die finale Straßenversion.

Rolls-Royce trifft Art Déco: Handwerkskunst auf Kundenwunsch

Genau sind die drei Sondermodelle eine Hommage an die legendäre Ausstellung Exposition Internationale des Arts Décoratifs et Industriels Modernes von 1925, die der Art-Déco-Bewegung einst als Namensgeber diente. Das Phantom Drophead Coupé etwa präsentiert sich außen wie innen in zartem Blauton. Einen Kontrast zum blauen Leder bieten weiße Rahmen sowie Elemente aus glänzendem Perlmutt. Den Rolls-Royce Ghost mit Zweifarblackierung in Jubilee Silver/Cobalto Blue zieren im Innenraum aufwändig gestaltete Intarsien.

 

The Night before the Show: Premieren-Hopping in Paris

Regen, Regen und nochmal Regen. Die französischen Wettergötter meinten es dieses Mal nicht gut mit den Party-Pendlern, die von einer Veranstaltung zur nächsten hüpften. Zumindest Lana del Rey konnte das Schmuddelwetter nicht abhalten, die Premiere des neuen Jaguar F-Type im Pariser Musée Roding zu feiern. Der kalifornische Shooting Star schürzte die Charakter-Lippen und widmete dem Roadster zur Weltpremiere sogar einen eigenen Song. Thematisch eine gute Wahl: Schließlich verbindet Del Rey weltweit erfolgreich den Glamour der Sechzigerjahre mit der zeitgenössischen Popkultur.

Bentley Continental GT3: Back on the Track

Auf dem Salon wird der heckgetriebene Racer zwar zunächst als Konzept vorgestellt, doch schon Ende 2013 soll er im Motorsport mitmischen.

Mit dem Continental GT3 will Bentley an seine frühe Motorsport-Tradition, auf Basis von Serienmodellen erfolgreiche Rennwagen zu entwickeln, anknüpfen. Schon 1924 gewann ein seriennaher Bentley die 24-Stunden von Le Mans. Der letzte Auftritt von Bentley im Motorsport ist jedoch gar nicht so lange her – 2003 belegten zwei Bentley Speed 8 Prototypes die Plätze eins und zwei in Le Mans, wenngleich diese von der Serie abwichen.

 

Der neue Lamborghini Gallardo LP 560-4: Letzter Tango in Paris?

Kaum zu glauben, aber wahr: Im nächsten Frühjahr feiert der Lamborghini Gallardo tatsächlich schon seinen 10. Geburtstag. Für Supersportwagen ist das eine kleine Ewigkeit – und tatsächlich hat sich der kompakte Keil auch nach rund 13.000 verkauften Exemplaren und zahllosen Variationen überraschend gut gehalten. Doch die Kunden rufen nach einem Nachfolger, um den Rivalen von Ferrari, McLaren und Porsche wieder auf Augenhöhe entgegen treten zu können. Zum 50. Markenjubiläum von Lamborghini im kommenden Jahr wird ein neues Einstiegsmodell erwartet.

Jaguar F-Type: Nach E kommt F

„Eines möchte ich klar stellen“, sagt Jaguar-Markenchef Adrian Hallmark Anfang September bei einer geheimen Preview des neuen F-Type in London. „Wir ehren hier nicht die Asche der Toten. Uns geht es nicht um Sentimentalität. Und Sie sehen hier keinen neuen E-Type.“ Doch natürlich kann auch Hallmark die Journalisten nicht davon abhalten, Vergleiche zur größten aller Jaguar-Ikonen zu ziehen. Nach den rennsportlich erfolgreichen Typen C und D war der E-Type in den 1960er Jahren der lang ersehnte Publikumserfolg für die englische Marke.

Maserati GranCabrio MC: Der kleine Unterschied

Vor zwei Jahren hatte Maserati in Paris mit dem GranTurismo MC Stradale Coupé bereits einen Straßensportler mit Anleihen aus dem GT4- und Trofeo-Rennsport vorgestellt. Nun kommt auch das Cabrio in den Genuss des Performance-Pakets. Der 4,7 Liter V8-Motor ist derselbe wie im Maserati GranCabrio Sport, er wurde aber zugunsten eines dynamischeren Fahrerlebnisses überarbeitet. Hatten die Entwickler beim MC Stradale Coupé die hinteren Sitze gestrichen, um Gewicht zu sparen, bleibt das Cabrio ein 2+2-Sitzer.

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