BMW erfindet sich mit dem Z4 Concept neu

Der erste BMW Z4 von 2002 polarisierte mit seinem vom Ex-Designchef Chris Bangle lancierten „Flame Surfacing“-Design. Nach der braveren Mk2-Version bereitet BMW in Pebble Beach mit einer Studie nun Generation drei vor – die wieder ein echter Sportwagen werden soll.

Vertraut - und doch anders

Kaum jemand bekam es damals mit, doch schon seit dem 22. August 2016 läuft kein BMW Z4 der zweiten Generation mehr von den Bändern. Höchste Zeit also, Fans und Konkurrenten wie Jaguar auf die Ankunft des Nachfolgers einzustimmen. Was viele Hersteller gern in Form einer Studie tun. So auch BMW, die in Pebble Beach das Z4 Concept ins Rampenlicht rollen. Die Message ist klar: Der neue BMW Z4 soll im Vergleich zu seinem etwas weichgespülten Vorgänger wieder ein echter Sportwagen und Roadster werden. Der Vorläufer der für 2018 erwarten Serienversion gefällt mit einer wieder verstärkten Betonung auf den Fahrer und frischen Designelementen wie Speedster-Höckern und einem Netzeinsatz statt klassischer Stäbe für die beiden Kühlergrill-„Nieren“. Vertraut sind dagegen die lange Motorhaube, das knackige Heck und die gedrungenen Proportionen. Das Interieur unterhält mit farblich unterschiedlich gehaltenen Sitzen und fasst über so genannte „Funktionsinseln“ Kontrollfunktionen sinnvoll zusammen. BMW-untypisch wirkt derweil das Design des Schaltknüppels. Bei den Motoren für den natürlich heckgetriebenen Z4 könnte speziell eine 360 PS starke Z4 M40i Version dem Erzkonkurrenten und aktuellen Rudelführer Jaguar F-Type Kunden abspenstig machen. Vorausgesetzt, das Design trifft den Nerv der Kunden. Woran wir beim Anblick der Studie aber eher geringe Zweifel hegen.

Fotos: BMW

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