Snapshot, 1982: Auch Flugangst kann den ‚Querlenker’ nicht stoppen

Es ist der Juni des Jahres 1982. Walter Röhrl kämpft noch mit seinem Jet-Lag, während er sich am Steuer seines Opel Ascona 400 zum Start der 12. Motogard Rally of New Zealand bereitmacht...

Auch wenn ihm Langstreckenflüge eher ein Gräuel sind, nimmt Walter Röhrl die über 24-stündige Anreise auf sich, um dann zehn Stunden auf seinem Opel Ascona 400 über die staubigen Pisten Neuseelands zu jagen. Nach vier Podiumsplätzen und einem harten Duell mit Audi setzt der lange Regensburger alles daran, auch diese Exkursion erfolgreich zu gestalten. Auch wenn er es nicht bis auf die oberste Stufe des Treppchens schafft, reicht es hinter zwei Toyota Celica 2000 GT zu Platz drei. Macht 14 Punkte für Opel und die Führung in der Markenwertung vor Audi. Im Laufe der Saison wird Röhrl dann noch genügend Punkte sammeln, um sich zum Rallye-Weltmeister küren zu lassen. Im Gegenzug jedoch wird Audi verlorenen Boden gutmachen und am Ende Opel noch die Marken-Wertung entreißen. So haben am Ende beide deutsche Hersteller etwas zu feiern.....

Foto: McKlein