Werden Sie Teil der Fiat Panda 4x4-Bewegung mit diesen kreativen Restomods

Individuell veredelte Fiat Panda-4x4 der ersten Serie sind gerade der letzte Schrei. Gulfblue aus Bologna hat sich neben der Restaurierung auch auf das Customizing des ikonischen Stadtwagens spezialisiert. Ihre zwei jüngsten Kreationen tragen die treffenden Namen PandAgnelli und PandAppennino...

Es scheint noch gar nicht so lange her, dass tausende von Panda 4x4 durch die bergigen Regionen Italiens wieselten. Mittlerweile werden die urigen Offroader weltweit von Sammlern gejagt; und einflussreiche Spezialisten wie Garage Italia und Kessel erweisen sich bei der Kreation spielerisch veredelter Restomod-Versionen als höchst kreativ. Zu den ersten Adressen der neuen Panda 4x4-Bewegung gehört auch Gulfblue.it aus Bologna. Seit 2016 hat das Unternehmen die erste Panda-4x4-Generation im Fokus, sprich das zwischen 1983 und 1985 gebaute und von einem 965 ccm großen Vierzylinder angetriebene Modell im Original-Design von Giorgetto Giugiaro. In Deutschland damals beworben als „tolle Kiste“.

„Auf den ersten Blick erkennt man es nicht, aber zwischen dieser ersten Serie und dem von 1986 bis 2003 gebauten ‚Supernova’-Modell gibt es viele Unterschiede“, sagt Firmenchef Enrico Rondinelli. In der Tat handelt es sich im Grunde um ein neues Auto, denn die einzigen Gleichteile sind das Dach und die Motorhaube; alles andere weicht ab, nicht zuletzt das Interieur und die Mechanik. Da die erste Serie nur drei Jahre in Produktion blieb, sind diese Pandas heute besonders selten – selbst in Italien sind nur noch rund 7.000 zugelassen. Dazu kommt, dass sie spezielle Ersatzteile benötigen, die schwer zu finden und dazu auch noch teuer sind.

Nach der Restaurierung eines Panda 4x4 „Bianco Corfù“ Baujahr 1985, gezeigt beim ersten Classic Driver Panda 4x4 Meet in St Moritz 2019, führte Gulfblue seine „Edizione Limitata“ mit zwei Panda-Einzelstücken für Kunden in den USA fort. Das erste Modell erhielt als Hommage an den vom Avvocato Gianni Agnelli gefahrenen Fiat 130 Familiare – eine Kombi-Version des damaligen Fiat-Flaggschiffs – die Bezeichnung PandAgnelli. Das in Metallicgrau lackierte Bärchen steht auf Cromodora-Felgen und trägt gelbe, von einem Bullbar geschützte Nebelscheinwerfer, seitliche Holzbeplankungen und auf dem Dach einen Rattankorb. Das Interieur ist komplett mit grasgrüner Wolle ausgekleidet. „Avvocato Agnelli war ein großer Liebhaber und Nutzer des Panda. Auch wenn er nie in einem Modell der ersten Serie fotografiert worden ist, mögen wir die Vorstellung, dass dieser Entwurf genau seinen Vorstellungen entsprochen hätte“,  sagt Enrico. 

Der zweite Restomod-Panda hört auf den Namen PandAppennino, benannt nach der Bergkette des Apennin, die sich von Ligurien bis hinunter nach Kalabrien erstreckt. Neben den Dolomiten und den italienischen Alpenregionen findet sich hier bis heute die größte Konzentration von Panda 4x4, die in diesem rauen Umfeld dank des zuschaltbaren Allradantriebs von Steyr-Puch selbst extrem schwierige Transport- und Rettungsdienste erledigen. Das von einem weiteren amerikanischen Kunden bestellte Auto ist in einer originalen Farbe der ersten Serie, „Verde Alpi“, lackiert und punktet mit dem seltenen, zweiteiligen Rolldach. Während sich die Änderungen am Exterieur auf weiße Felgen und die Kombination aus Nebelscheinwerfern und Bullbar beschränken, haben die Jungs von Gulfblue für das Interieur einen psychedelischen Missoni-Stoff ausgewählt.  

For their restoration and customisation projects, Gulfblue is applying the kind of craftsmanship and attention to Bei seinen Restaurierungs- und Veredelungs-Projekten wendet Gulfblue eine sonst nur bei Highend-Sportwagen anzutreffende Liebe zum Detail und Handwerkskunst an. Für eine komplette Restaurierung wird ein Panda 4x4 zunächst komplett zerlegt, seine Bodengruppe sandgestrahlt und die gesamte Mechanik aufgefrischt. Danach werden alle äußeren Karosserieteile ausgetauscht und die Bezugsstoffe reproduziert. Bei der Restaurierung (mit reversibler Personalisierung) genießt Originalität Priorität, doch sind die Autos nun mit Sicherheit hochwertiger als in den Achtzigerjahren, als sie im Werk Termini Imerese auf Sizilien vom Band rollten.  

In der Zwischenzeit kam ein vierter Panda – ein Edizione Limitata in Metallicgrau, der in der Schweiz zugelassen war und den größten Teil seines Autolebens rund um den Comer See verbracht hat – nach einer „nut-and-bolt“-Restaurierung in den Schweizer Alpen an und gesellte sich spontan zu unserem jüngsten Showtime Fotoshooting. Wir freuen uns schon jetzt, Sie bei der zweiten Auflage des Classic Driver Panda 4x4 Meet in St Moritz wieder zu treffen.  

Fotos von Gianni Mazzotta © 2021

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