Mit dem wilden Elfer „Willy” auf in die Wildnis

Porsche 911 Restomods im Safari-Look sind zwar nicht neu, aber dieser 3.2 Carrera von 1984 von Kelly-Moss hört nicht nur auf den Kosenamen „Willy”, er wurde auch mit allen Finessen neu aufgebaut. Zehn Monate hat es gedauert, mit unzähligen Modifikationen aus ihm einen robusten Naturtyp zu machen.

Ursprünglich im Besitz des Filmemachers und Rallyecrossers Will Roegge, wurde dieser Porsche 911 Carrera 3.2 vor rund zwölf Monaten von Andy Kilcoyne von Kelly-Moss, dem im US-Bundesstaat Wisconsin ansässigen Porsche-Spezialisten gekauft. Zufälligerweise liegt diese Werkstatt genau gegenüber des zugefrorenen Sees, wo Roegge und Larry Chen einen ihrer erfolgreichsten Videos machten.

Startklar für jedes Terrain

Hier ist die ultimative Safari-Spezifikation: Das heißt, das Understatement eines klassischen Porsche 911 vermählt mit den extremsten technischen Eingriffen, die diesem Carrera erlauben, die Herausforderungen des schwierigsten Untergrunds zu meistern. Das war von Anfang an das Ziel von Kilcoyne und seinem Team, und sie versetzten berge, um es zu erreichen.

Im Lauf von zehn Monaten hat dieses Projekt mit dem liebevollen Namen Willy unzählige Modifikationen und Upgrades erhalten wie beispielsweise vergrößerte Radkästen, ein Dach aus Karbon-Kevlar, ein von Kelly-Moss gebauter 3.4-Liter-Motor mit 340 PS Leistung, Komponenten für eine umfassend verstärkte Aufhängung und sechs Kolben starke Brembo-Bremsen. Als gelungene Ausprägung  von Kilcoynes stilsicherem Geschmack sucht Willy nun zum Preis von 375.000 US-Dollar einen abenteuerlustigen Käufer. Wenn Sie im Geist auf den Spuren der alten Paris-Dakar unterwegs sein wollen, klicken Sie hier.

Fotos: Kelly-Moss