Der Ferrari 458 MM Speciale ist ein Einzelstück für Turbo-Verweigerer

Mit dem Ferrari 458 MM Speciale verabschiedet sich die Sonderwunsch-Abteilung in Maranello vom letzten Saugmotor-V8. Das renntaugliche Einzelstück wurde für einen Kunden gebaut, der offensichtlich nicht viel mit dem neuen Ferrari 488 GTB und seinem Turbomotor anfangen kann.

Wer nicht nur einen ausgefallenen Wunsch, sondern auch einen ausreichend gedeckten Blankoscheck vorweisen kann, erhält bei Ferrari Gehör. Seit einiger Zeit können solvente Kunden in der internen One-Off-Abteilung nicht nur die Spezifikationen, sondern auch das Styling ihrer Sportwagen mitbestimmen. Der neueste Streich mit der Buchstabenfolge "MM" im Namen basiert auf dem rennstreckentauglichen Ferrari 458 Speciale und soll an die Homologations-Sportwagen der 1980er Jahre, allen voran den Ferrari 288 GTO, erinnern.

Wo ein Wille, da auch ein Weg

Die offensichtlichste der zahlreichen Änderungen ist die Cockpit-Verglasung im Wraparound-Look, der durch eine geschwärzte A-Säule und eine zurückgesetzte C-Säule erzeugt wurde. So simpel die Mittel, so dramatisch der Effekt: Tatsächlich wirkt der Ferrari 458 MM Speciale deutlich flacher und gestreckter, als sein Zwilling. Ein wenig erinnert die Silhouette auch an den neuen, unserer Ansicht nach genialen Ford GT. Weitere Hingucker sind die neuen Felgen, modifizierte Front- und Heckpartien aus Carbon, die stark an den Ferrari 488 GTB erinnern, sowie neue seitliche Lufteinlässe. Hach, wie gerne würden wir doch ebenfalls den Ferrari unserer Träume in Maranello konfigurieren. Historische Inspiration hätten wir jedenfalls zur Genüge.

Fotos: Ferrari

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