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Mit dem Spyker C8 Aileron über Terramar, einem Lost Place des Motorsports

Für ihre erste englische Episode filmte WBT Garage einen Spyker C8 Aileron auf der für ihre 60 Grad hohe Steilkurve berüchtigte historische Rennstrecke von Terramar. Die perfekte morbid-charmante Kulisse für einen Sportwagen, der weniger von Algorithmen als vielmehr von Obsession entworfen wurde.

 

Terramar liegt südlich von Barcelona, ​​nahe der Küstenstadt Sitges. Die 1923 eingeweihte Rennstrecke war noch im selben Jahr Austragungsort des Großen Preises von Spanien. Schon damals flößte ihre bis zu 60-Grad überhöhte Steilkurve den Fahrern nackte Angst ein – auch deshalb kehrte der Grand-Prix-Sport danach nie wieder dorthin zurück. Bereits in den 1930er-Jahren kam dann jeglicher Betrieb zum Erliegen, da die Strecke als viel zu gefährlich galt. Fortan lag sie brach und geriet zunehmend in Vergessenheit: ein „lost place“, heute bekannt als „das Gespenst des Motorsports“.

Erst im Jahr 2009 wurde der zwei Kilometer lange Ovalkurs – dessen Betonbelag bis auf wenige Risse und Löcher erstaunlich intakt geblieben war – in einen Zustand versetzt, der zumindest wieder kommerzielle Filmaufnahmen und Demo-Fahrten von Herstellern wie Audi und Seat ermöglichte. Für die WBT Garage bot der morbide Charme dieser außergewöhnlichen Location die ideale Kulisse für einen spektakulären Film, in dessen Mittelpunkt der einzige jemals in Weiß lackierte Spyker C8 Aileron stand. Ein Sportwagen, der in vielerlei Hinsicht eine Ära vor dem Aufkommen der modernen Hypercars verkörperte – geprägt von handwerklicher Fertigung, edelsten Materialien, einer durch und durch mechanischen DNA sowie Designdetails, die dem luftfahrthistorischen Erbe der ikonischen niederländischen Marke Spyker Tribut zollen.

 

Der emotional aufgeladene Film – die erste Produktion von WBT Garage – besticht durch Drohnenaufnahmen aus der Luft, In-Car- und Car-to-Car-Sequenzen sowie Studioaufnahmen, in denen Volodymyr Nosov – Gründer und kreativer Kopf der WBT Garage, Unternehmer und passionierter Sammler – die Designphilosophie des Wagens erläutert. Zudem erhalten die Zuschauer einen Einblick in die bewegte Geschichte von Spyker: eine Marke, die einst mit Pferdekutschen für das niederländische Königshaus begann, bereits vor Henry Ford Automobile baute, später in die Flugzeugproduktion wechselte und schließlich zum Automobilbau zurückkehrte – um in den 2000er-Jahren in Le Mans und sogar in der Formel 1 anzutreten. Und auf diesem Weg auch mehr als nur eine Insolvenz zu verkraften hatte.

Dank der WBT Garage rückt dieses seltene niederländische Kleinod nun wieder ins Rampenlicht. Nicht in Form eines herkömmlichen Testberichts, sondern als Artefakt einer vergessenen Automobilphilosophie und als Startrampe für WBT Garage selbst; denn diese erste Episode soll den Grundton für alle folgenden Folgen vorgeben. Die sollen sich auf die Sammlerkultur, verborgene Garagen, seltene Automobilikonen und auf Fahrzeuge konzentrieren, die Ingenieurs- und Designphilosophien verkörpern, die zu unserem Bedauern kurz vor dem Verschwinden stehen. Die Autos auf der Wunschliste des Teams müssen weder außergewöhnlich teuer noch besonders schnell sein. Sie sollen lediglich „menschlich“ wirken, dazu in limitierter Stückzahl gefertigt und weit entfernt von einer digitalen Automobilwelt sein, die zunehmend von Uniformität geprägt ist.

Selbst heute, fast zwei Jahrzehnte nach seinem Debüt auf dem Genfer Autosalon von 2008, gleicht der Spyker keinem anderen Fahrzeug auf modernen Straßen. Es war die bewusste Absicht der WBT-Produzenten, diesen Kontrast zu visualisieren – indem sie sich ganz auf die Atmosphäre, den Sound, die Bewegung und die emotionale Resonanz eines solch seltenen Sammlerstücks konzentrierten, das mit vollem Tempo über eine derart dramatische, über 100 Jahre alte Rennstrecke jagt.

Über WBT Garage

WBT Garage ist der internationale Ableger eines bereits fest etablierten ukrainischen Automobil-Medienprojekts, das auf seinen ursprünglichen Plattformen bereits Millionen von Aufrufen verzeichnet. Gegründet von dem Unternehmer und Sammler Volodymyr Nosov, nimmt das Projekt eine unverwechselbare Position innerhalb der automobilen Medienlandschaft ein. Denn der Fokus liegt nicht auf aktuellen Nachrichten oder kurzlebigen Testberichten, sondern auf seltenen Sammlerfahrzeugen, verborgener Automobilkultur, privaten Sammlungen, handwerklicher Ingenieurskunst und der emotionalen Psychologie, die erklärt, warum manche Menschen eine regelrechte Obsession für seltene Modelle entwickeln.

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