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Der Marsien entdeckt seine Leidenschaft für's Grand Touring

Der Marsien war nie ein Auto, das sich von einer Bergkette stoppen ließ. Inspiriert von der Paris-Dakar bewies Marc Philipp Gemballas wilder 911, dass ein Supersportwagen den Asphalt hinter sich lassen kann. Jetzt, zur Monterey Car Week, kommt sein zivilisierter Bruder: der Marsien GT.

Der in Pebble Beach vorgestellte GT richtet das Grundrezept des Marsien vom Gelände auf die Autobahn aus. Er ist ein Supersportwagen für Kontinentalreisen: tiefer, agiler und auf Langstreckentauglichkeit ausgelegt, aber dennoch mit der optischen Dramatik des Originals. Eine neue Doppelquerlenkerachse, die elektronisch geregelten DDC-Dämpfer von KW und eine um 60 mm angehobene Frontpartie sollen den Alltag hiter dem Steuer des Marsien GT deutlich weniger abenteuerlich gestalten. Auch unter der Carbon-Karosserie verbirgt sich modernste Technik: RUF hat an der Entwicklung des Biturbo-Sechszylinder-Boxermotors mitgewirkt, der über 830 PS und 930 Nm Drehmoment leistet. Optional sind sogar über 900 PS möglich. Akrapovič lieferte eine Titan-Vierrohr-Auspuffanlage, denn Grand Touring braucht natürlich noch immer den passenden Soundtrack.
 
Das Projekt setzt zudem eine besondere Tradition fort: RUF arbeitete bereits in den 1980er-Jahren mit Marcs verstorbenem Vater, Uwe Gemballa, an Porsche-basierten Antrieben. Der GT kommt pünktlich zum 70. Geburtstag von Marc Philipp Gemballas Vater auf den Markt. Geplant sind nur 30 Exemplare, womit die Gesamtproduktion des Marsien auf 70 Autos steigt. Von der Rallye Dakar bis zur Côte d’Azur – der Marsien hat gelernt, stilvoll zu reisen.

Fotos: Marc Philipp Gemballa

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