Fünf Sammlerautos, die sie diese Woche in Ihre Garage stellen sollten
Die schnellste Limousine der Welt


Es sind 25 Jahre vergangen, seit JJ Lehto, Yannick Dalmas und Masanori Sekiya einem enorm herausforderndem Umfeld getrotzt haben, um in einem von der Ueno Clinic gesponserten McLaren F1 GTR bei den 24 Stunden von Le Mans zu triumphieren. Es war das erste und einzige Mal, dass ein Hersteller bei seinem ersten Auftritt bei diesem französischen Langstreckenklassiker gewonnen hat. Möglich wurde diese Sensation durch ein für die Straße entwickeltes GT-Fahrzeug und nicht, wie üblich, mit einem eigens entwickelten Prototyp. Das machte diese Leistung umso erstaunlicher.
Wenn Sie sich den Concours Ihrer Träume ausmalen könnten, wie sähe er dann aus? Natürlich wäre die Location von überragender Bedeutung –ein sonniges Fleckchen sollte es sein, doch zugleich ein Ort, an dem es einem nach ein oder zwei Tagen abseits des Hauptevents nicht langweilig wird. Tolle Autos sind natürlich ein „Must“, doch würden wir ihre Zahl auf und 25 hochkarätige Modelle beschränken, die dazu auch noch zum Austragungsort passen sollten.
Eine Liste, die Lust auf mehr macht: 23 Siege, 44 Podiumsplätze, 70.000 Rennkilometer auf fünf Kontinenten gefahren, 1.400 Arbeitsstunden, die der Restaurierung gewidmet waren. In einem unscheinbaren Lagerhaus im Industriegebiet am Rande Turins residiert eine der weltweit historisch bedeutendsten und am weitesten gefassten Sammlung von ehemaligen Werks-Rallyewagen und Nachkriegs-GT. Sie wurde im Lauf der letzten zwei Jahrzehnte vom verstorbenen Luigi „Gino“ Macaluso zusammengetragen.
Der zwischen 1965 und 1971 rund 6900 Mal gebaute Meyers Manx Dune Buggy war so viel mehr als die Summe seiner bescheidenen und mehrheitlich aus VW-Beständen stammenden Teile. Sondern ein Symbol eines aus dem Strandleben geborenen Freiheitsgefühls, das wir in diesem Jahr bislang noch nicht allzu oft erleben durften. Danke, Covid-19.


