Die Deus ex Machina Ducati Dreamliner ist auf das Wesentliche reduziert

Der Name Deus ex Machina ist in der Custom-Szene durchaus bekannt. Nun haben die Kalifornier zum ersten Mal an einem italienischen Motorrad Hand angelegt und stellen die auf einer Ducati basierenden „Dreamliner“ vor.

Der Grund für den Schritt ins Unbekannte liegt beim Eigentümer selbst, der sich ein rein funktionales Motorrad vorstellte. „Ich wollte ein Gefühl wie bei einem 1960er Ferrari erschaffen. Wenn man die Haube öffnet, findet man nur Motor, Kühler, Verteiler und eine Batterie. Nur das, was man auch wirklich braucht“, sagt Woolie, Gründer von Deus Ex. Mit diesen Gedanken im Sinn begann Woolie, einen Rahmen zu bauen, in den er einen 750cc-V-Twin-Motor von einer Ducati Monster einbaute. Clou des Ganzen ist die pfiffige Ohlins-Aufhängung, die genau auf das Gewicht des Fahrers abgestimmt ist.

Custom made in USA

Trotz dieser Maßnahme ähnelt die Rahmengeometrie stark einer 916RS, und die spartanische Ausstattung verleiht dem Bike einen sehr dynamischen Charakter, der einem 250-GP-Rennmotorrad ähnelt. Außerdem ist die Ducati auch mit einem asymmetrischen Fächerkrümmer ausgestattet, der an die 1970er Isola-Desmo-Rennmaschinen anlehnt. Der Tank ist weit nach hinten gezogen, wie bei italienischen Motorrädern der 1950er. Trotz der italienischen Inspiration hat die Dreamliner ein amerikanisches Projekt: Wo Outsourcing notwendig war, arbeitete Woolie mit Spezialisten aus der näheren Umgebung zusammen, um den lokalen Markt zu stärken.   

Fotos: Deus ex Machina

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