Top 5 Supercars der 80er Jahre: Heiß, heißer, Achtziger

Kulturell betrachtet erinnern die Achtzigerjahre an MTV, Schulterpolster, Stone-Washed-Jeans und Blockbusters wie Top Gun. In der Automobilwelt poppte derweil eine neue Spezies von besonders leistungsstarken Supercars auf, wogegen Generationen der letzten Jahrzehnte mit einem Mal brav wirkten.

 


1986er Aston Martin V8 Vantage Zagato



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Das erste gemeinsame Projekt von Aston Martin und dem italienischen Designstudio – sprich der DB4 GT Zagato – war so bedeutend, dass man etwas zögerlich war mit der Kreation eines weiteren Modells. Verständlicherweise. Den Anstoß sollte erst der Genfer Autosalon im Jahr 1984 geben, auf dem der Ferrari 288 GTO und der Porsche 959 auftraten. Letzterer wurde zwar schon ein Jahr zuvor enthüllt, doch zu diesem Anlass zeigte Porsche eine Special-Edition. Folglich waren sich die Entscheider bei Aston einig, dass die Zeit reif war für ein Supercar mit kleiner Auflage, das entsprechend teuer sein würde. Einige Gespräche mit Zagato genügten und die Idee eines leistungsstärkeren, leichteren und radikaler gestalteten V8 Vantage in limitierter Auflage war geboren. 52 Coupés wurden gebaut. Der Rest ist Geschichte.

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1980er BMW M1



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BMWs erstes und bis dato einziges Supercar wäre beinah gar nicht geboren worden. Denn die Bayern hatten ausgerechnet Lamborghini, die seinerzeit in großen finanziellen Schwierigkeiten stecken, damit beauftragt, die vorgeschriebene Anzahl an Homologations-Fahrzeugen zu fertigen. Die wirtschaftliche Lage der Italiener brachte irreparable Spannungen in die Zusammenarbeit der Hersteller. Doch BMW gelang es, sich dem Projekt eigenständig anzunehmen. So entstanden 450 M1-Straßenversionen. Heute ist der von Giugiaro entworfene Mittelmotorsportwagen begehrter denn je.

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1985er Ferrari 288 GTO



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Im Rückblick erscheinen die Jahre von 1984 bis 1987 bei Ferrari als eine der produktivsten Epochen in der Firmengeschichte. Zunächst wurde durch den Testarossa die Zeit der Kanten und Keilformen eingeläutet, dann folgte mit dem feuerspuckenden F40 einer der markantesten und brutalsten Sportwagen der Automobilgeschichte. Als eigentlichen Star dieser Phase muss man heute jedoch den Ferrari 288 GTO begreifen, obwohl dieser auf den ersten Blick kaum von seinem kleinen Siebzigerjahre-Bruder, dem Ferrari 308 GTB, und dessen Nachfolger, dem Ferrari 328 GTB, zu unterscheiden ist. Die FIA hatte damals mit der Gruppe B eine neue Rennsportklasse geschaffen, in der sich fortan teure Straßensportwagen auf Rallye-Strecken messen sollten. Enzo Ferrari erkannte die Möglichkeit, seine Marke auch abseits der Formel 1 zu profilieren – doch die FIA verlangte zur Homologation eine Auflage von 200 Exemplaren. Und dieses Mal gab es keine Möglichkeit, das Reglement zu umschiffen. So kam es, dass auf dem Genfer Salon 1984 der zweite „Omologato“ der Firmengeschichte enthüllt wurde: der Ferrari 288 GTO.

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1988er Lamborghini LM002



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Wumms! Nicht umsonst wirkt der LM002 heute noch wie direkt aus dem Kriegsgebiet entflohen. Denn genau dafür war der italienische Geländewagen vom Schlage eines Hummer 1 entwickelt worden. Zunächst als Chrysler-V8-Prototype mit dem Namen „Cheetah“ für den lukrativen US-Markt präsentiert, verlor der Geländewagen jedoch bei der Ausschreibung des US-Militärs gegen den HMMWV. Lamborghini-Inhaber Patrick Mimran versuchte mit dem LM001 und dem LM002 noch einmal sein Glück. Letzterer war mit dem legendären 4,8-Liter-V12-Motor aus dem Lamborghini Countach ausgestattet, der sich im 2,7 Tonnen schweren Geländewagen gerne mal über 40 Liter Treibstoff auf 100 Kilometern gönnte. Der Großeinsatz im Kriegsgebiet blieb aus, dafür wurde der LM002 eine Ikone der Achtzigerjahre-Supercars.

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1988er Porsche 959



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Der Porsche 959 war seiner Zeit voraus und galt als fahrbarer Technologieträger für die Technik von morgen. Basis für den Antrieb des rund 200 Mal gebauten 959 war zwar das bewährte Heckmotorkonzept des Porsche 911, doch nach zahlreichen Rallyeerfolgen (Gewinn der Paris-Dakar 1984 und 1986) mit diversen Prototypen war den Entwicklern rund um Projektleiter Manfred Bantle klar, dass es auch für einen Supersportwagen mit Straßenzulassung eines Allradkonzeptes bedurfte. So zog an der Vorderachse ein Differential mit Lamellen-Kupplung ein, was erstmals den Antrieb der Vorderräder an einem Porsche besorgte. Eine hoch entwickelte Elektronik sorgte in Verbindung mit einer sensiblen Sensorik des serienmäßigen Wabco-ABS dafür, dass keines der 450 PS sinnlos verpuffte. Mit der leistungsstarken Technik des 959 landete Porsche Ende der Achtziger einen wahren Treffer, hatte das Wettrüsten aufgrund neuer technischer Errungenschaften doch gerade richtig Fahrt aufgenommen.

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Weiterführende Links

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