Hatte Steve Jobs in diesem BMW Z8 die Idee für das iPhone?

Am 6. Dezember versteigert RM Sotheby’s in New York den persönlichen BMW Z8 von Apple-Gründer Steve Jobs. Fast noch interessanter als den Schätzpreis von 300.000 bis 400.000 US-Dollar finden wir allerdings das Mobiltelefon im Handschuhfach.

Auch wenn Steve Jobs nicht als Petrolhead bekannt war, hatte er doch eine Schwäche für deutsche Automobile und Motorräder. Glaubt man der Legende, ließ sich der Apple-Vordenker von Larry Ellison, dem CEO von Oracle, kurz nach der Jahrtausendwende zum Kauf eines BMW Z8 bewegen. Mit seinem titansilbernen Lack und dem schwarzen Lederinterieur entsprach der am 1. April 2000 produzierte Retro-Roadster ganz dem minimalistischen Geschmack von Steve Jobs – auch wenn die Produkte von Apple zu dieser Zeit noch in allen Farben des Regenbogens leuchteten. Tatsächlich wirkt der puristisch-schlichte BMW im Rückblick wie ein Vorbote jener Produkte wie dem iPad oder dem iPhone, mit denen Jobs seine größten Erfolge feiern sollte.

Weniger begeistert war Steve Jobs dagegen von dem Mobiltelefon, dass mit dem BMW ausgeliefert wurde: Das Klapphandy von Motorrola trug zwar den Schriftzug von BMW, war für einen Visionär wie Jobs jedoch ganz offensichtlich ein Relikt der digitalen Steinzeit. Laut RM Sotheby’s war allgemein bekannt, dass Steve Jobs das Telefon nicht ausstehen konnte. Und wer weiß – vielleicht kam ihm ja im morgentlichen Stau von Silicon Valley beim Tippen einer SMS auf den zu kleinen kleinen Tasten die Idee für das iPhone?

Der BMW Z8 von Steve Jobs wird zusammen mit zahlreichen weiteren begehrenswerten Artefakten der Automobilkultur am 6. Dezember 2017 von RM Sotheby's in New York versteigert. Alle Lose der "Icons"-Auktion finden Sie im Classic Driver Markt.

New York, 06. Dezember