Ferraris erster viersitziger Turbo-V8 auf dem Weg nach Paris

Paradigmenwechsel auf dem Pariser Autosalon 2016: Den viersitzigen Ferrari GTC4 Lusso gibt es bald auch mit einem Turbo-V8 anstatt des großen Zwölfzylinders-Saugmotors. Als Einstiegskombi für sportliche Familienväter qualifiziert sich der Ferrari GTC4 Lusso T deshalb jedoch noch lange nicht.

 

Bentley hat es mit der leichteren und günstigeren V8-Variante des Continental GTs vorgemacht – nun präsentiert auch Ferrari eine Einstiegsversion des GTC4 Lusso (vormals FF) mit dem vielsagenden Namenszusatz „T“. Der erste viersitzige Sportwagen aus Maranello mit Turbo V8-Motor richtet sich an Kunden, die den praktischen Shooting Brake tatsächlich im Alltag bewegen und nicht zwingend den Punch eines Zwölfzylinders benötigen. Dass der kleinere, leisere und sparsamere Turbomotor natürlich auch den Flottenverbrauch von Ferrari senkt, ist ein angenehmer Nebeneffekt für die Marke und eines der Hauptziele der Turbo-Strategie, der bereits die hauseigenen V8-Saugmotoren zum Opfer gefallen sind. Mit 610 PS bei 7.500 Umdrehungen und 760 Nm zwischen 3.000 und 5.250 Touren ist der Ferrari GTC4 Lusso T zwar weniger brachial unterwegs als sein 700 PS starker V12-Bruder – mit einem Preis, der vorraussichtlich noch immer jenseits von 200.000 Euro liegen dürfte, ist der Superkombi jedoch noch immer keine ernsthafte Option für Kundendienstmitarbeiter und ambitionierte Familienväter.