Achtung, Acht: Unsere liebsten V8-Ferrari

Wer sagt denn, dass ein wahrer Ferrari einen Zwölfzylinder haben muss? Wir haben fünf klassische V8-Ferrai herausgepickt, die ihrer V12-Verwandtschaft das Wasser reichen können.

 


Ferrari 308 GT4: Der Erste



Achtung, Acht: Unsere liebsten V8-Ferrari
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Wer sich dem „steigenden Pferd“ finanziell gesehen erst einmal vorsichtig nähern möchte, findet heutzutage stets einige erschwingliche Klassiker. So etwa der erste serienmäßige V8-Ferrari, der 308 GT4, welcher im Jahr 1973 in Paris das Licht der Öffentlichkeit erblickte. Zunächst lediglich als „Dino“ vorgestellt, wurde der Sportwagen nur drei Jahre später nachträglich zum „echten Ferrari“ ernannt.

Die neue Achtzylinder-Generation brachte über 250 PS auf die Straße und beschleunigte in knapp unter sieben Sekunden von Null auf 100 km/h. Neben dem V8 war auch das Design des 2+2-Sitzers eine Besonderheit, hatte hier erstmals nach 20 Jahren Pininfarina-Dynastie das Designstudio Bertone Feder geführt.

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Ferrari Mondial: Pininfarina schlägt zurück




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Als Nachfolger des Erstgenannten erschien 1980 beim Genfer Salon der Mondial 8. Diesmal hatte Pininfarina wieder den Auftrag erhalten. Dank längerem Radstand bot sich den Insassen im Fond mehr Beinfreiheit, was diesen Ferrari zum wahren Alltagssportwagen machte.

Der Mondial 8 war nur eines von verschiedensten Modellversionen, die während der 13-jährigen Produktionsphase entstanden. So etwa der Mondial Quattrovalvole im Jahr 1982, das Cabriolet im Jahr 1983, das 3.2 Coupé und 3.2 Cabriolet im Jahr 1985 und schließlich der Mondial T (T und Cabriolet) im Jahr 1989. Wer heute nach einem Ferrari Mondial Ausschau hält, findet Exemplare ab 20.000 Euro.

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Ferrari 328 GTS: Der Kassenschlager



Achtung, Acht: Unsere liebsten V8-Ferrari
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Mitte der 80er Jahre wurde die kantige Form des offenen 308 GTS zunehmend aufgeweicht und abgerundet. Und als der 270 PS starke 3,2-Liter-V8 Einzug in die Serie fand, war der 328 GTS geboren. Obwohl der 328 technisch auf dem Vorgänger basierte und auch Teile des Innenraums identisch waren, gab es am neuen Ferrari auch zahlreiche Verbesserungen. Durch die modernisierte, rundere Form konnte etwa die Aerodynamik optimiert werden. Im Innenraum des wahlweise offenen Ferrari (Targa-Dach) nahmen die Insassen auf neuen Sportsitzen Platz und blickten auf ein klarer gestaltetes Armaturenbrett.

Die Produktion des auf der IAA in Frankfurt präsentierten V8-Ferrari startete 1985. Der 328 GTS verkaufte sich binnen vier Jahren Amtszeit wie geschnitten Brot: Mehr als 6.000 Autos liefen vom Band. Entsprechend groß ist die Auswahl noch heute – und klein der Preis.

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Ferrari 288 GTO: In einer anderen Liga



Achtung, Acht: Unsere liebsten V8-Ferrari
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Wer für einen Ferrari-V8-Youngtimer eine halbe Million Euro und mehr zahlt, kann nicht ernsthaft behaupten, er hätte ein Schnäppchen geschlagen. Oder doch?

Der Ferrari 288 wurde nur 272 Mal gefertigt, machte den Auftakt der legendären Ferrari-Supersportwagen-Generationen (F40, F50, Enzo und Co.) und trägt ganz nebenbei die heiligen drei Buchstaben „GTO“. Allein diese Fakten dürften den Preis rechtfertigen und Kennern darüber hinweghelfen, dass der 400 PS starke und über 300 km/h schnelle 288 GTO oft mit seinem kleinen Bruder 308 GTB verwechselt wird.

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Ferrari 360 Modena: Aluminium-Obsession



Achtung, Acht: Unsere liebsten V8-Ferrari
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Er war der Erste, der komplett aus Aluminium gefertigt war: Der 1999 erschienene Ferrari 360 Modena. Der stilistisch kompakte Zweisitzer bot eine neue Dimension der Fahrdynamik, die größtenteils aus Erfahrungen im Motorsport resultierte. Als Nachfolger des beliebten F355 hatte es der V8-Ferrari der Nullerjahre nicht leicht, und es waren tatsächlich nicht alle Ferraristi mit dem kosmetisch und technisch völlig anderen Ferrari einverstanden.

Wer heute einen 360 Modena aus dem Vorbesitzt erwirbt, erhält einen technisch anspruchsvollen Ferrari für vergleichsweise wenig Geld.

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Fotos: Classic Driver Händler