Bühne frei für den millionenteuren Aston Martin DBS GT Zagato




Jeder Rennfahrer, sei er im historischen wie im modernen Motorsport aktiv, kennt das Dilemma: Gerade noch fuhr er mit einem Adrenalin im Überfluss produzierenden Rennwagen durchs Ziel, und nun in einem vergleichsweise sensationslosen Serienwagen nach Hause. Nach der Le Mans Classic von 2016 sinnierten Sébastien Crubilé vom französischen Porsche Spezialisten Crubilé Sport und sein Freund, den wir aus Gründen der Diskretion hier Mr G nennen, über diesen Zwiespalt.

In den zwei Tagen werden im Rahmen der 31. Techno Classica Essen in Halle 1a rund 190 Sammlerstücke bei RM Sotheby’s über den Tisch gehen. Ein Großteil davon sind moderne Klassiker aus einer riesigen Schweizer Sammlung, die RM Ende letzten Jahres aufgekauft hat. Einige Modelle aus dieser Kollektion haben bei den Auktionen des kanadischen Hauses in Paris und auf Amelia Island bereits gute Ergebnisse erzielt. Doch hat sich RM das Beste fraglos für Essen aufgespart.

Das feurige Temperament einer italienischen Diva: Manche würde sagen, dass dies das Letzte sei, was man auf einer 36 Tage und 13.600 Kilometer langen Fahr um die halbe Welt gebrauchen kann. Nur nicht diese beiden italienischen Granden, Giorgio Schön und Enrico Guggiari.

Im europäischen Straßenbild des Jahres 1978 war ein Jaguar E-Type durchaus ein Exot – doch auf den staubigen Landstraßen des westafrikanischen Staates Niger muss der Sportwagen damals gewirkt haben wie ein Gefährt von einem anderen Stern. Nichtsdestotrotz hatte sich damals ein französischer Geschäftsmann einen Jaguar E-Type Roadster der ersten Serie aus dem Jahr 1961 – das 560. gebaute Modell mit Linkslenkung, um genau zu sein – von Belgien in Nigers Hauptstadt Niamey liefern lassen.