Bestaunen Sie den allerletzten Ferrari Monza SP1

Drive Vintage bietet einen diskreten Concierge-Service aus einer Hand, der alle Wünsche eines Autosammlers erfüllen kann. Wir konnten der Einladung nicht widerstehen, das neueste Auto in ihrer beeindruckenden „Bunker Car Hotel“-Einrichtung zu besichtigen: den letzten gebauten Ferrari Monza SP1...

Während wir den extravaganten Ferrari in vollen Zügen genossen, hatten wir die Gelegenheit, einen der beiden Gründer von Drive Vintage, Jeremy Rollet, zu treffen. Dessen Werdegang allein weckt schon Interesse. Jeremy ist ein echtes Kind der Berge: 1986 in Annecy in den französischen Alpen geboren, wuchs er in Chamonix auf, wo er eine Ausbildung zum Hochgebirgsführer machte. Als er feststellte, dass die Berge eher eine Leidenschaft als eine echte Berufsperspektive waren, zog er nach Genf, um eine private Concierge-Firma zu gründen, die sich mit der Handling klassischer Fahrzeuge befasste. 

„Ich wollte mich spezialisieren, und so haben mein Geschäftspartner und ich uns für das Management von Autosammlungen entschieden. Auch wenn Autos nicht meine erste Leidenschaft sind, biete ich gerne maßgeschneiderte Dienstleistungen an und begleite unsere Kunden mit ihren Autos, vor allem, wenn sie eine interessante Geschichte haben“, erklärt Jeremy.

Das 2015 gegründete und zwischen Genf und Lausanne ansässige Unternehmen Drive Vintage bietet eine breite Palette von Services an. Angefangen bei der Unterstellung im „Bunker Car Hotel“, einer diskreten und hochsicheren Anlage, in der jedes Fahrzeug unter optimalen Bedingungen aufbewahrt wird. 

Die Dienstleistungen von Drive Vintage reichen aber noch weiter. Sie umfassen Beratung und Betreuung bei Kauf und Verkauf, Wartung, Transport, Veranstaltungen und sogar Autovermietung. Wenn beispielsweise ein Enthusiast an der nächsten Tour Auto teilnehmen möchte, aber kein geeignetes Fahrzeug besitzt, kann Drive Vintage ein solches entweder beschaffen oder für ihn mieten. In beiden Fällen kann Drive Vintage nicht nur die Anmeldung zur Veranstaltung übernehmen, sondern auch den Transport des Fahrzeugs zum Start des Events und die komplette Rennbetreuung durch einen seiner festen Partner. Mit einem Team von sechs Mitarbeitern verwaltet Drive Vintage derzeit 300 Fahrzeuge. Die meisten stammen aus einem Kreis von etwa dreißig Sammlern aus der ganzen Welt.

Das Team von Drive Vintage hat die aktuellen Trends der Kollektor-Szene genau im Blick. Aktuell beobachtet Jeremy „die Ankunft neuer Sammler, die jünger, anspruchsvoller und stärker in die Suche nach *guten* Autos involviert sind, das heißt solchen mit einer tadellosen Geschichte.“ Ein weiterer starker, neuerer Trend hängt mit der aktuellen Gesundheitssituation zusammen: „Autoliebhaber wollen ihr(e) Auto(s) mehr genießen. Obwohl wir unsere Veranstaltungen in letzter Zeit leider absagen mussten, wollen wir 2022 wieder Rallyes, Wettbewerbe, Concours und andere Treffen veranstalten“, kündigt er an.

Zu den bemerkenswerten Fahrzeugen, die Drive Vintage aktuell beherbergt und verwaltet, gehört dieser einsitzige Ferrari SP1. Der Ferrari Monza SP1 und SP2, zwei „Barchettas“ mit puristisch- futuristischen Linien, die aussehen, als wären sie vom Wind gezeichnet, wurden beide 2018 auf der Mondial de l’Automobile in Paris vorgestellt. Sie waren die ersten beiden Modelle des ICONA-Programms, mit dem Ferrari ikonische Modelle aus seiner Vergangenheit würdigen will. Nicht zuletzt den 166 MM, auf den die Bezeichnung „Barchetta“ zurückgeht, aber auch den 750 Monza und 860 Monza. 

Die in einer limitierten Serie von zusammen 499 Exemplaren produzierten SP1 und SP2 Monza waren den besten Kunden von Ferrari vorbehalten. Beide Wagen, die mit zusätzlichen Accessoires von Loro Piana und Berluti verkauft wurden, verzichten auf eine echte Windschutzscheibe und sind technologisch (Basis Ferrari 812) und leistungsmäßig auf dem neuesten Stand. Die Karosserien sind vollständig aus Kohlefaser gefertigt, während ihr 810 PS starker V12-Motor - der stärkste, den Ferrari bis dahin gebaut hatte - den SP1 und SP2 in nur 2,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt. Wie Jeremy betont, ist der SP1 „ein sehr schönes Auto, das bei seinem Erscheinen den Designpreis ‚Compasso d'Oro‘ erhielt.“ 

Mit Blick auf einen treuen Kunden, zugleich ein großer Liebhaber klassischer und moderner Ferrari, plante Drive Vintage von Anfang an den Erwerb eines SP1 ein. Weil er nach Meinung von Jeremy mehr dem Geist einer Ferrari-Barchetta der 1950er Jahre entsprach als der mit zweisitzige SP2. Darüber hinaus wurde vertraglich festgelegt, dass man den allerletzten produzierten SP1 haben wollte. Um diesen Wunsch erfüllt zu bekommen, musste sich Drive Vintage sehr früh positionieren. Jeremy erklärt: „Wir haben das Glück, das Vertrauen dieses loyalen Kunden seit unserem Start im Jahr 2015 zu genießen. Wir wickeln alles Hand in Hand mit ihm ab, vom ersten Vertrag und den Rechnungen bis hin zur Auslieferung des Autos. Nicht zu vergessen die Kommunikation und die Nachbereitung mit Ferrari bis hin zum Schweizer Zulassungsverfahren.“

Von der Bestellung bis zur Auslieferung des SP1 vergingen drei Jahre. Während dieser Zeit erhielten Drive Vintage und sein Kunde eine private Führung durch das Werk und das Museum, um sich mit den historischen Rennwagen von Ferrari vertraut zu machen. „Zu diesem Termin trafen wir uns dann auch mit Ferraris Tailor-Made-Abteilung in Maranello, um die endgültige Konfiguration des SP1 festzulegen.“

Auch wenn sich einige Monza-Autos ähneln, ist jedes Tailor-Made-Auto einzigartig. In diesem Fall ist die Lackierung des SP1 eine eindeutige Hommage an die glorreiche Rennvergangenheit von Ferrari. Mit seiner roten Karosserie, vier riesigen weißen Kreisen, bereit, mit Startnummern ausgefüllt zu werden, und nicht zuletzt den goldenen Felgen. Die riesige Inschrift im Kühlergrill, die mit „Prova MO“ beginnt und an die berühmte provisorische Zulassung von Ferrari-Rennwagen oder -Prototypen erinnert, wurde auf Wunsch des Besitzers um einen persönlichen Code ergänzt, der ihm lieb und teuer ist und zu seiner Sammlung passt. 

Jeremy schätzt, dass von den 499 gebauten Monza nur etwa 30 Prozent SP1 sein dürften, und dass sich etwa zehn davon in der Schweiz befinden. Diese letzte Zahl schwankt, weil in den letzten Monaten einige SP1 den Besitzer gewechselt haben. Das wird bei diesem Wagen nicht der Fall sein. Auch wenn er bisher nur dreißig Kilometer zurückgelegt hat, bevor die Winterkälte einsetzte, verfolgt der Besitzer das Ziel, ihn auch zu fahren. Was auch dem Team von Drive Vintage am Herzen liegt, für das Fahren und Spaß haben die beste Art ist, ein Auto zu feiern.

Wir können also davon ausgehen, dass man diesen einzigartigen SP1 in naher Zukunft bei Rallyes oder sogar Track Days erleben wird. Während das Tragen eines Helms nur auf der Rennstrecke vorgeschrieben ist, bleibt er, trotz der virtuellen Windschutzscheibe des SP1, laut Jeremy auch für Fahrten auf offenen Straßen „sehr empfehlenswert“. Vor allem, wenn die Bergstraßen der Alpen auf dem Programm stehen! 

Fotos von Remi Dargegen

Sie finden viele atemberaubende und zum Verkauf bei Drive Vintage stehende Sammlerfahrzeuge im Classic Driver Markt. 

Dieser gesponserte Artikel wurde im Rahmen einer bezahlten Partnerschaft mit Drive Vintage erstellt und veröffentlicht. Classic Driver ist nicht verantwortlich für den Inhalt und die oben genannten Informationen.