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Bei diesem Bugatti Veyron ist nicht alles Gold, was glänzt – aber erstaunlich viel

Von wegen Folierung: Dieser extrem seltene Veyron Grand Sport Vitesse ist mit 24-karätigem Gold verziert. Das 1200 PS starke Targa-Hypercar steht aktuell als eines von nur drei je gebauten Exemplaren bei Amian Collection Cars zum Verkauf und verbindet W16-Power mit beispielloser Handwerkskunst.

Als Bugatti 2013 die sechsteilige Sonderreihe „Les Légendes de Bugatti“ ins Leben rief, verneigten sich die Molsheimer damit vor den einflussreichsten Meilensteinen und Persönlichkeiten der eigenen Markenhistorie. Im April 2014 schlug die Volkswagen-Tochter auf der Auto China in Peking mit einer glänzenden Weltpremiere das fünfte Kapitel dieser Geschichte auf. Dieses Mal huldigten die Designer einem Typ 18 von 1913, der später „Black Bess“ genannt wurde. Dieser frühe Urahn der heutigen Supersportler gehörte einst dem Luftfahrtpionier Roland Garros, der ein Auto suchte, mit dem er an Land so schnell unterwegs sein konnte wie in der Luft. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h war der Typ 18 der schnellste Straßenwagen seiner Zeit, womit er den Grundstein für die modernen Highspeed-Ikonen aus dem Hause Bugatti legte.

 

Das 2014 aufgelegte und auf lediglich drei Exemplare limitierte Sondermodell mit historischen Anleihen setzt auf eine rabenschwarze Farbgebung für die Karosserie, die von goldenen Elementen kontrastiert wird. Insgesamt ist es vor allem die Wahl der Materialien, die die moderne Black Bess von „gewöhnlichen“ Veyrons abhebt: Zum ersten Mal veredelten die Elsässer Karosseriebauteile eines Bugatti mit 24-karätigem Gold. Sowohl das markante Hufeisen im Kühlergrill als auch das EB-Logo am Heck und die Radnabenabdeckungen strahlen im Glanz des begehrten Edelmetalls. Strahlenförmige, goldfarbene Zierlinien ziehen sich zudem von unterhalb der Scheinwerfer über die vorderen Kotflügel hin zu den Türen. Gravierte Tank- und Öldeckel mit goldfarbenem „Black Bess“-Schriftzug runden die Individualisierungskur von außen ab.

Unter der edel gestalteten Hülle arbeitet der gewaltige 8,0-Liter-W16-Motor des Veyron Grand Sport Vitesse mit vier Turboladern. Mit 1200 PS und 1500 Nm Drehmoment war der Roadster zu seiner Zeit das schnellste offene Serienauto: 2013 stellte ein Grand Sport Vitesse mit 408,84 km/h einen Weltrekord auf. Über ein blitzschnell agierendes Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe gelangt die Kraft an alle vier Räder.

Die eigentliche Sensation wartet jedoch im Innenraum. Die mit feinstem Leder im Farbton „Havanna“ verkleideten Türtafeln wurden in reiner Handarbeit mit Tinte illustriert. Auch diese Technik ist eine Hommage an die Ära der originalen Black Bess, da diese bei Luxuskarossen des frühen 20. Jahrhunderts zum Einsatz kam. Die handgezeichneten Motive zeigen den historischen Typ 18 sowie das Flugzeug von Roland Garros. Damit die Kunstwerke nicht nach wenigen Jahren verblassen oder abgerieben werden, entwickelte Bugatti speziell eine neuartige Imprägnierung.

 

Das höchst exklusive Sammlerstück, das von Amian Collection Cars angeboten wird, ist das einzige Exemplar in US-Ausführung und damit die einzige Black Bess, die in den Vereinigten Staaten zugelassen werden kann. Der nächste Eigentümer bekommt die seltene Gelegenheit, Handwerkskunst auf höchstem Niveau mit maximaler Performance zu verbinden.

 

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