
Der automobile Star der nächsten Drift-Episode trägt den Namen Subaru Brataroo 9500 Turbo. Nur wenige Stunden zuvor auf der SEMA Show 2025 in Las Vegas enthüllt, ist diese wilde Neuauflage eines Subaru BRAT von 1978 nicht einfach nur ein Auto. Sondern ein fliegender, feuerspeiender und mit Känguru-Motiven verzierter Mittelfinger an die Vernunft im Straßenverkehr. Gebaut, um im nächsten Gymkhana-Film die Hauptrolle zu spielen, der – falls Sie es anhand unserer subtilen Hinweise noch nicht erraten haben – passenderweise in Australien spielt, der spirituellen Heimat der „Hoon“-Kultur. Der Brataroo bringt Travis Pastrana (42) zurück ans Steuer seines dritten speziell angefertigten Subaru-Stuntmodells. Und wir können zweifellos Reifenstaub erwarten, der dicht genug sein wird, um den Hafen von Sydney kurzzeitig einzunebeln. Und so hohe Sprünge, dass sie möglicherweise eine Genehmigung der Flugsicherung erfordern.


Aufgebaut wurde der verrückte Drift-Pick-up von Subaru of America in Zusammenarbeit mit Technologiepartner Vermont SportsCar. Unter der Retro-Karosserie verbirgt sich die die ganze Ingenieurskunst von VSC: ein aus dem Rallyecross stammender Zweiliter-Turboboxer mit 670 PS und satten 922 Nm Drehmoment, der Drehzahlen von über 9.500 U/min erreicht und ihn damit zur drehfreudigsten Gymkhana-Maschine aller Zeiten macht. Ein sequenzielles SADEV-Sechsganggetriebe und der bewährte Allradantrieb sorgen dafür, dass jedes einzelne PS an beide Achsen gelangt und für puren Fahrspaß genutzt wird.
Über das komplett neu entwickelte Chassis mit WRC-zertifiziertem Überrollkäfig stülpt sich eine komplett aus Kohlefaserlaminat geformte Karosserie. Für den Widebody-Look zeichnete Design-Hero und Classic-Driver-Freund Khyzyl Saleem (The Kyza) verantwortlich; er verwandelte diesen gewöhnlichen Pick-up in einen BRAT-Breitbau-Traum. Die Livery besticht mit Retro-Subaru-Streifen, Sonnenuntergangs-Tönen und – ja, tatsächlich – Kängurus, die Pastranas typische „Thums-up“-Geste zeigen. Dazu kommt eine aktive Aerodynamik: Die Lufteinlässe an den vorderen Kotflügeln lassen sich aktiv im Winkel anstellen und beeinflussen so die Balance des Fahrzeugs am Boden und in der Luft. Dazu gibt es zwei austauschbare Heckspoiler: einen größeren für maximalen Abtrieb und eine kleinere Version für „Reifenschredderei“. Sie lassen ebenfalls im Anstellwinkel verstellen und – beim größeren – sogar in der Breite ausfahren. Im Grunde handelt es sich um ein Red Bull-Stuntflugzeug in Form eines Rallye-Pick-ups, nur lauter und wahrscheinlich mit einem Flanellhemdträger am Steuer.

Das nächste Kapitel von Gymkhana ist also geschrieben. Um Ken Blocks Vermächtnis, verbranntes Reifengummi in globale Kultur zu verwandeln, zu ehren. Travis Pastrana ist von seinem neuen Filmauto restlos begeistert: „Es ist mit Abstand das verrückteste Gymkhana-Auto, das wir je gebaut haben. Es hat die Seele eines klassischen Subaru und die Technologie, Dinge zu leisten, die noch kein Gymkhana-Auto je geschafft hat.“ In der Tat hat der Brataroo das Zeug dazu, höher zu fliegen, härter zu driften und lauter zu „hoonen“ als alles zuvor. Das neue Gymkhana-Video „Aussie Shred“ erscheint Anfang Dezember – zu sehen auf dem YouTube-Kanal von Hoonigan. Macht Euch bereit zum Abheben – und warnt vielleicht schon mal die Kängurus in Eurer Gegend!
























