Project Rekall visioniert den ultimativen Restomod-Maserati der Neunzigerjahre

Inspiriert vom Maserati Shamal und seinen kantigen Schwestermodellen aus den 1990er Jahren haben die Kreativköpfe von Maseratis neuem Fuoriserie-Thinktank den ultimativen Restomod-Sportwagen entworfen. Ob er gebaut wird liegt nun an uns.

Seien wir erhlich: Die Maserati der 1990er Jahre wie der Biturbo, der Ghibli und der Shamal werden nicht als die zuverlässigsten Sportwagen aller Zeiten in die Geschichtsbücher eingehen. Doch mit ihren charismatischen Formen und eigenwilligen Details hatten sie doch immer Swagger und Street Credibility – um es mit dem Wörterbuch eines New Yorker Rappers aus dem Jahr 1995 zu sagen. Seit ein paar Jahren gehen uns die keilförmigen, subtilen und passiv-aggressiven Sportcoupés aus Modena nicht aus dem Sinn. Irgendwie ist es ihnen gelungen, sich von fast vergessenen Schrottplatz-Königinnen in die angesagtesten Sammlerautos der Stunde zu verwandeln. Warum also hat noch niemand den Maseratis der 1990er Jahre mit einem zeitgenössischen Restomod die Ehre erwiesen?

Unterstützt von Carlo Borromeo – dem visionären Designer hinter dem Delta Futurista von Automobili Amos – und den automobilen Freigeistern bei Garage Italia aus Mailand, haben die Personalisierungsexperten von Maserati Fuoriserie nun genau dies getan: Unter dem Arbeitstitel «Project Rekall» haben sie ein rasiermesserscharfes Sportcoupé entworfen, das die Formen und Details des Maserati Shamal und anderer essentieller Maserati dieser Ära in einem zeitgemäßen Remix völlig neu zusammensetzt. Fast könnte man sagen, Maseratis Designsprache der 1990er Jahre hätte nun, drei Jahrzehnte später, ihre ultimative Evolutionsstufe erreicht.

Bisher existiert das Project Recall nur als eine Serie von Zeichnungen. Es ist ein interner Vorschlag, eine Idee, die direkt aus der Zukunft zu kommen scheint – einer Zukunft wie aus einem Paul Verhoeven Film, wie wir sie uns 1991 oder 1992 vorgestellt hätten. Nun liegt es an uns, den Medien und der automobilen Community, das nächste Kapitel in dieser aufregenden Erzählung zu schreiben. Könnte Maserati das Restomod tatsächlich als Kleinserie bauen? Würde es von einem klassischen V8 angetrieben – oder doch eher von einem Elektromotor? Und sollte man die schrullige Cartier-Armaturenuhr durch eine Smartwatch ersetzen? Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Wenn Sie also eine Idee haben, wie welchen Weg das Project Recall einschlagen sollte, dann besuchen Sie doch einfach den Instagram-Kanal von Maserati Fuoriserie und leisten Sie Ihren Beitrag.

Auch Classic Driver ist stolz, das Project Rekall in den kommenden Monaten unterstützen zu dürfen. Und der nächste Termin steht bereits fest: Am 24. November um 19 Uhr begrüssen wir Carlo Borromeo bei der nächsten Folge von Classic Driver Live auf unserem Instagram-Kanal. Tags darauf finden Sie die Aufzeichnung unseres Gesprächs dann auch hier im Magazin.

Im Classic Driver Markt stehen zahlreiche schwarfkantige Maserati aus den 1980er und 1990er Jahren zum Verkauf.