Porsche erinnert an zwei legendäre Le-Mans-Farben

Beim diesjährigen 24 Stunden-Rennen weckt Porsche mit nostalgisch folierten 911 RSR Erinnerungen an legendäre und eng mit Le Mans verbundene Autos: den 917/20 „Die Sau“ von 1971 und die siegreichen Rothmans-956/962 der 1980er-Jahre.

Nach dem Rückzug aus der LMP1-Klasse fährt Porsche heuer am übernächsten Wochenende zwar nicht um den Gesamtsieg, rechnet sich mit vier Werks-911 RSR GTE aber gute Chancen auf einen Klassensieg aus. Zwei der vom Team Manthey in Le Mans eingesetzten Elfer tragen zwei legendäre und eng mit dem 24-Stunden-Rennen verbundene Lackierungen. Das Auto mit Nummer 91 für Gianmaria Bruni, Richard Lietz und Frédéric Makowiecki erinnert mit seinem Farbkleid an die erfolgreichen 956 und 962 der Gruppe C-Ära, die das Rennen jeweils zwei Mal gewannen. Die von Kévin Estre, Michael Christensen und Laurens Vanthoor gesteuerte #92 erstrahlt im rosafarbenen Outfit des 917/20 von 1971. Das Einzelstück mit seinen aufgezeichneten Schweineteilen wie Hals, Ripple oder Haxen ging als „Sau“, „Dicke Berta“ oder „Trüffeljäger“ in die Porsche-Renngeschichte ein. Zunächst noch ganz in Weiß, gewann der überbreite 917er, obwohl völlig unerprobt, das über 4 Stunden gehende Rennen des Vortrainings. Im Hauptrennen fiel der von Kauhsen und Jöst gesteuerte Wagen, an fünfter Stelle liegend, kurz vor Schluss durch einen Unfall aus. Da kann man nur hoffen, dass der neuen „Sau“ dieses Schicksal diesmal erspart bleibt.

Fotos: Porsche

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