Der neue Jaguar F-Pace - Mit elegantem Sprung ins Gelände

Mit der Premiere des F-Pace auf der IAA in Frankfurt gehört nun auch Jaguar zu den britischen Herstellern mit einem SUV im Programm. Das Design des Jaguar F-Pace erinnert unverkennbar an die Sportwagen der Marke. Doch es gibt auch Überraschungen.

Der Schlüssel zum aktiven Lebensstil

Die Entstehungsgeschichte des Jaguar F-Pace ähnelt der des neuen Bentley Bentayga, der ebenfalls schon als Concept Car gezeigt worden war und nun auf der IAA in Frankfurt seine Premiere feiert. Anders als der große Bentley wurde der Jaguar F-Pace jedoch nur noch minimal verändert. Unsere Bilder zeigen ihn also so, wie er auch tatsächlich aussehen wird, wenn er ab nächstem Jahr die Jaguar-Palette erweitert – und sicherlich nicht nur die Geländeparcours, sondern auch die Parkplätze der Eliteschulen bevölkern wird.

Mit diesem ersten SUV, das übrigens auf der Leichtbau-Architektur von Jaguar und Land Rover basiert, hat Jaguar nach eigenen Worten jene Kunden im Visier, die „Auto fahren lieben.” Natürlich gehören zum idealen Kundenkreis auch jene sagenumwobenen, aktiven Outdoor-Menschen, die man eher in der Werbung, als im richtigen Leben antrifft. Für diese spezielle SUV-Gemeinde hat sich die Marke auch etwas einfallen lassen – den „Activity Key”. Diese „tragbare Technologie“ soll es möglich machen, die Schlüssel bei besonders wilden Aktivitäten sicher im Auto zu verstauen. 

Luxus für jedes Terrain

Auch passionierte Surfer unter den künftigen F-Pace-Besitzern dürften bei der Ausübung ihres Sports keine Probleme haben, denn das SUV bietet nicht nur 650 Liter Staufläche, sondern mit dem neuen „All Surface Progress Control“ ein System, das zusammen mit dem Schwesterprogramm „Adaptive Surface Response“ dafür sorgen soll, das der Jaguar nicht im Sand stecken bleibt. Jaguars Antwort auf die Terrain-Response-Technologie von Land Rover sozusagen. Wir sind schon gespannt auf die ersten Offroad-Tests – Jaguar gegen Landy.

Für Kunden, die von ihrem Jaguar F-Pace nicht nur Outdoor-Qualitäten erwarten, bietet Jaguar serienmäßig einen WLAN-Hotspot an Bord – für den Fall, dass man auf dem Weg zum Skifahren oder Surfen noch schnell ein paar E-Mails an Geschäftspartner verschicken möchte. Dass auch das Interieur in feinem Leder ausgekleidet ist, versteht sich von selbst. Zur Markteinführung lockt der Jaguar F-Pace mit einem 3,0-Liter-V6-Kompressormotor mit 340 PS. Er kann ab sofort bei den Händlern bestellt werden und wird ab 2016 ausgeliefert.