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5 Sammlerautos, die Sie diese Woche in Ihre Garage stellen sollten

Bei den Marktfunden dieser Woche geht es diesmal tierisch zu. Da buhlen ein Raubvogel, eine Raubkatze, ein Scorpion und eine Giftschlange um die Gunst neuer Bändiger, während ein Scheunenfund aus dem Ex-Besitz eines dreifachen Weltmeisters mit Spitznamen „Super Rat“ unser Quintett komplettiert.

 

Sich fühlen wie Knight Rider

Als die TV-Serie „Knight Rider“ 1982 erstmals auf NBC lief, war nicht Michael Knight, gespielt von David Hasselhoff, sondern ein schwarzer Pontiac Firebird Trans Am namens K.I.T.T. (Knight Industries Two Thousand) der Star. Dieser Feuervogel gehört zu einer Serie von originalgetreuen Nachbauten, die Hasselhoff bei TV-Auftritten, Konzerten („Night Rocker“-Tournee) und Promotion-Events in ganz Europa begleiteten.

Der aktuelle Besitzer erwarb diese US-Ikone im Oktober 1999, zusammen mit Archivfotos, die den K.I.T.T.-Klon mit Hasselhoff zeigen. Das Auto ist fahrbereit, aufgrund seiner zahlreichen Gadgets aber nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen. Für jedes (Film-)Museum oder jede Sammlung von Hollywood-Memorabilia ist es hingegen ein absolutes Schmuckstück.

 

 

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Cobra mit italienischer Schlangenhaut

Gedacht als möglicher Nachfolger der Cobra, wurde der von Frua in Turin eingekleidete AC 428 zunächst als Cabriolet auf der Londoner Earls Court Motor Show von 1965 enthüllt. Im März 1967 folgte in Genf die Coupé-Version. Dieses silberne Fastback gehört zu den 51 binnen sieben Jahren gebauten Fließhecks und wurde als einer von nur einem Dutzend Linkslenkern 1969 neu in die USA geliefert.

Angetrieben wird der AC 428 von einem Siebenliter-Ford-V8. Scheibenbremsen rundum, Einzelradaufhängung, der typisch amerikanische „Horseshoe“-Automatikwählhebel und eine fantastische Uhrensammlung zeichnen das auf der um 15 Zentimeter gestreckten Cobra-III-Bodengruppe basierende Coupé aus. Eine einzigartige und seltene Melange aus britischem GT, italienischem Design und US-Power.

 

 

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Raubkatze mit ganz scharfen Pranken

Harry Metcalfe ist britischer Autojournalist und -tester, bekannt als Gründer des Magazins „Evo“ und Betreiber des YouTube-Kanals „Harry’s Garage“. In seiner Privatsammlung stand acht Jahre lang dieser spektakuläre Jaguar XE. Er zählt zu den 200 ausschließlich linksgelenkten Exemplaren, die Jaguars Sonderabteilung SVO zu DTM-reifen Hochleistungslimos aufpeppte.

In Handarbeit gefertigt und von 600 Kompressor-V8-PS angefacht, erreicht ein XE SV Project 8 locker 320 km/h. Einer stellte 2019 mit 7.18,36 Minuten einen neuen Rundenrekord für Mittelklasse-Limousinen auf dem Nürburgring auf. Metcalfes Raubkatze hat rund 32.000 Kilometer abgespult und gehört zu den 27 (von 35) ins UK gelieferten Autos mit nicht demontierter Rückbank. Zudem ist sie die einzige in der knalligen Farbe Merlin Purple.

 

 

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Ein Scorpion, der aus der Kälte kam

In Helsinki wartet dieser Lancia Scorpion Spider auf seinen nächsten Besitzer. Seine ungewohnten Rundscheinwerfer und Stoßfänger mit Gummipuffern weisen ihn als eines von 1801 Exemplaren aus, die von 1977 bis 1978 den Weg in die USA fanden, wo er nicht wie der Beta in Italien Montecarlo heißen durfte, weil Chevrolet diese Bezeichnung schon nutzte. So blieb es bei Scorpion, als Hommage an das Wappentier von Abarth, dem kongenialen Fiat-/Lancia-Entwicklungspartner.

Der von einem 1,8-Liter-Lampredi-Mittelmotor angetriebene Spider gelangte zur Jahrhundertwende und mit einer Laufleistung von knapp 30.000 Kilometern nach Finnland. In diesem Sommer wurde er ein zweites Mal restauriert und in seiner Originalfarbe Verde Metallizzato neu lackiert.

 

 

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Prominenter Scheunenfund

Dieser unscheinbare Mercedes wurde auf einem Bauernhof in Niederösterreich gefunden. 25 Jahre und 260.000 Kilometer haben ihre Spuren am C 230 Kompressor hinterlassen. Normalerweise wäre damit der Weg zum Schrottplatz vorgezeichnet, trotz Klimaautomatik, Xenon-Licht und der edlen Farbe Emerald Black Metallic.

Wäre da nicht als Erstbesitzer ein gewisser Nikolaus Andreas Lauda, der das T-Modell am 9. August 2001 in Wien-Grinzing anmeldete und es dann zwei Jahre behielt. Auf „Niki Nazionale“ folgten zwei weitere Besitzer. Der vierte steht nun vor der Frage: Was tun? Unsere Antwort ist klar: Allein der berühmte Erstbesitzer schließt die Schrottpresse aus. Selbst wenn es das erste jemals von Grund auf restaurierte C-Klasse-T-Modell wäre, es würde sich lohnen!

 

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