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Qual der Wahl: Ein Ferrari F40 oder 8 seltene Sammlerautos?

Würden Sie für 3,5 Millionen Franken lieber einen Ferrari F40 kaufen – oder acht legendäre Sammlerautos? Vor dieser Wahl steht J.P. Rathgen bei der Auktion von RM Sotheby’s in Zürich.

Hier kommt eine reizvolle Rechenaufgabe: RM Sotheby’s kehrt am 26. September nach Zürich zurück. Das Highlight der Auktion ist ein Ferrari F40 mit einem Schätzwert von 3,2 bis 3,5 Millionen Schweizer Franken. Das ist extrem viel Geld für ein einzelnes Auto. Es reicht aber auch aus, um aus demselben Auktionskatalog eine ganze Garage voller Traumwagen zusammenzustellen. Unser Moderator JP Rathgen hat deshalb nachgerechnet: Was bekommt man eigentlich sonst für das Budget eines F40?

Schauen wir uns die Möglichkeiten an. Option eins: Sie kaufen schlicht das ultimative Poster-Auto, lassen die Turbos pfeifen und brausen im frisch erworbenen F40 davon. Oder Sie entscheiden sich für dieselbe Summe gegen ein einzelnes Modell und wählen stattdessen drei echte Ikonen. Zur Auswahl steht ein Lamborghini Miura P400S von 1969 für 1,5 bis 2 Millionen Franken, der als Urvater des Supersportwagens gilt. Dazu gesellen sich ein 1965er Aston Martin DB5 Vantage für 950.000 Franken und ein Porsche 911 R von 2016 für vergleichsweise vernünftige 550.000 bis 600.000 Franken. Unter dem Strich macht das 3,55 Millionen Franken. Das entspricht ziemlich genau der Oberschätzung des F40. Dafür besitzen Sie dann aber den Begründer der Supersportwagen-Ära, den berühmtesten Aston Martin der Welt und einen der puristischsten modernen Elfer, die je in Zuffenhausen vom Band liefen.

Option zwei wirft jegliche Zurückhaltung über Bord. Sie bietet eine beeindruckende Sammlung von acht Wagen, die jede alltägliche Fahrt zum Erlebnis machen. Den Start macht ein 812 Competizione Aperta mit V12-Saugmotor. Dazu kommen ein AMG GT Black Series für den Trackday, ein 488 Spider als 70th-Anniversary-Edition und ein Ferrari 330 GT 2+2, wie ihn Enzo Ferrari höchstpersönlich im Alltag fuhr. Ergänzt wird das Paket durch einen Lamborghini Diablo, einen 575M Maranello, einen Fiat 131 Abarth Rally Stradale sowie einen 1974er BMW 2002 Turbo im vollen Motorsport-Outfit. Die Gesamtsumme liegt bei 3,59 Millionen Franken. Damit sind Sie zwar leicht über dem Budget, decken dafür aber legendäre Rallye-Homologationen, zwei offene Ferraris, einen Lamborghini und Europas ersten Serienturbo ab.

Die vollständige Episode sehen Sie auf dem YouTube-Kanal von Classic Driver.

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