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5 Gründe unsere Berichterstattung vom Grand Prix de Monaco Historique zu verfolgen

Die 15. Ausgabe des Grand Prix de Monaco Historique führt am kommenden Wochenende über denselben Kurs wie der Formel-1-GP und versammelt die bedeutendsten Rennwagen der 1930er- bis 1980er-Jahre. Daher verpassen Sie nicht unsere Social-Media-Berichterstattung zu diesem Spektakel im Fürstentum.

Die Nennungsliste für das Wochenende vom 24. bis 26. April umfasst 205 Fahrzeuge aus den Jahren 1925 bis 1985, aufgeteilt in acht verschiedene Rennen (A1 bis G). Die letzten vier, reserviert für Formel-1-Wagen der Jahre 1966 bis 1985, sind mit insgesamt 106 Fahrzeugen nicht nur die numerisch stärksten, sondern auch die am härtesten umkämpften. Lotus ist mit 29 gemeldeten Fahrzeugen der am stärksten vertretene Hersteller. Es folgen Maserati, March, Ferrari (jeweils 13) und Tyrrell (12). Einige Wagen waren in ihrer Originalversion einst Sieger im Fürstentum. Darunter der legendäre Bugatti Typ 35, Gewinner des allerersten Monaco-Rennens, aber auch ein Lotus- und ein Tyrrell-Ford aus den 1970er-Jahren sowie der Ferrari 312 T, der den GP vor 50 Jahren mit Niki Lauda gewann und das offizielle Veranstaltungsplakat ziert.

 

Schlacht der Veteranen eröffnet die Show

Wer die DNA des ursprünglichen Grand Prix von Monaco spüren möchte, sollte sich das erste Rennen des Tages (A1) nicht entgehen lassen. Der erste Monaco GP fand 1929 statt und wurde vom Briten William Grover-Williams in einem Bugatti 35 gewonnen. Um das Andenken an die alten Helden zu bewahren, beschloss der veranstaltende Automobile Club de Monaco, das A1-Rennen weiterhin ausschließlich Vorkriegswagen zu reservieren. Freuen Sie sich also auf packende Duelle zwischen Bugatti T35, 37A oder 51 und Maseratis, Alfa Romeos, ERAs und Amilcars.

Jean Alesi startet auf einem Ferrari 312 von 1969

Jean Alesi, auf Ferrari Sieger des Großen Preises von Kanada 1995 und ein Publikumsliebling der Scuderia in den 1990er-Jahren war schon bei früheren Ausgaben des historischen Grand Prix aktiv und wird sich diesmal ans Steuer eines Ferrari 312 von 1969 mit Dreiliter-V12-Motor setzen. Der Pilot aus Avignon tritt im Rennen D „F1 Grand Prix Cars – 3L (1966–1972)" an. Er trifft dabei auf weitere Helden der frühen Dreiliter-Ära, wie den Lotus 72, March 701, Brabham BT33, die zwölfzylindrigen Matra MS 120, BRMs, Surtees, einen Ferrari 312 B2 und B3 und den nur einmal gebauten und in seiner Urfassung vom schillernden Designer Luigi Colani auf Basis eines March entworfene Eifelland.

  

Paraden zum 35. Jubiläum von Cavallino Classic

Anlässlich ihres 35-jährigen Jubiläums widmet die Cavallino Classic – eine Veranstaltungsreihe zu Ehren des Vermächtnisses von Enzo Ferrari – diese Jubiläumsausgabe den Formel-1-Rennwagen aus Maranello. Am Samstag (13:10–13:50 Uhr) und Sonntag (13:50–14:20 Uhr) gehen zwei Paraden mit den roten Monoposti über die Bühne. Sie vereinen mehrere Generationen von Einsitzern, die die goldenen Epochen der Scuderia, insbesondere in den 1990er- und 2000er-Jahren, prägten. Die Paraden erinnern zudem an den 75. Jahrestag des ersten Ferrari-Sieges in einem Lauf zur Formel-1-Weltmeisterschaft: 1951 in Silverstone beim GP von Großbritannien, mit José Froilán González, dem „Pampas-Stier", am Volant.

Turbo-Monster starten erstmals bei Monaco Historique

Zum ersten Mal überhaupt sind turbogeladene Formel-1-Wagen beim Monaco Historique startberechtigt. Deren Aufnahme war bereits für die Ausgabe 2022 geplant, wird aber dank neuer FIA-Regularien nun mit vierjähriger Verzögerung doch noch Realität. Am Start stehen Turbos, die zwischen 1981 und 1985 beim Großen Preis von Monaco antraten. Sie werden mit Sicherheit die Stars des letzten Rennens des Wochenendes sein, in dem sie gemeinsam mit Saugmotor-Modellen fahren, aber in ihrer eigenen „Klasse 2" gewertet werden. Man darf sich schon jetzt darauf freuen, die mächtigen Renault RE 50, Toleman TG 185 oder Lotus 95T zu erleben, wie sie flammenspuckend durch St. Devote, Rascasse, Mirabeau und rund um den Casino-Platz donnern. Das unverwechselbare Turbo-Pfeifen, das durch die Straßen von Monaco hallt, sollten Sie sich wirklich nicht entgehen lassen.

 

100 Jahre Maserati im Motorsport

Die diesjährige Ausgabe des Events feiert Maseratis 100-jähriges Jubiläum im Motorsport und erinnert an das historische Debüt des ersten Maserati mit dem Dreizack auf der Haube: der Tipo 26, Klassensieger der Targa Florio 1926 mit Alfieri Maserati am Steuer. Erleben Sie Maserati-Rennwagen in den Rennen A1, A2 (darunter gleich fünf 250 F, Monaco-Sieger von 1956 und 1957 mit Stirling Moss bzw. Juan Manuel Fangio) und C. Letzteres ist Sportwagen mit Frontmotor der Baujahre 1952 bis 1957 vorbehalten. Hier liefern sich die Fahrer eines A6 GCS, 250 S oder 200 Si packende Duelle mit der Konkurrenz von Ferrari, Jaguar und Aston Martin.

Photos: Tom Shaxson und Mathieu Bonnevie für Classic Driver

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