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Fünf Sammlerautos, die Sie diese Woche in Ihre Garage stellen sollten

Starten Sie Ihr Wochenende, indem Sie sich zurücklehnen, relaxen und die Marktfunde der Woche genießen. Wir haben wieder einige handverlesene Modelle ausgewählt, darunter einen Alfa mit Mille-Miglia-Zulassung, einen seltenen Pininfarina-Ferrari und eines der coolsten Black Series-Modelle von AMG.

Der einzige Pinin Farina 166MM  

Pininfarina gehört zu den renommiertesten Karosseriebauern Italiens, zum großen Teil basierend auf der jahrzehntelangen Zusammenarbeit mit Ferrari. Im Rahmen der Entwicklung des Ferrari 166 MM wurde die Turiner Carrozzeria – damals noch als „Pinin Farina“ firmierend – mit der Fertigung der Karosserie für ein einziges Fahrzeug beauftragt, das Sie hier sehen. Als letztes Exemplar der zweiten Serie des 166 MM verfügte dieser Ferrari aus dem Jahr 1953 über einen drehfreudigeren (bis 7200 U/min) Colombo-Zweiliter-V12 mit 160 PS und erreichte eine beeindruckende Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h.

Erster Kunde war der Amateurrennfahrer Kurt Zeller, Besitzer eines Eisen- und Stahlwerks in Hammerau bei München. Zusammen mit seinem Bruder, dem BMW-Werksmotorradfahrer Walter Zeller, setzte er den Ferrari 1953 beim 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring ein, schied aber kurz vor Schluss wegen Spritmangels aus. Nach einem Start bei der Tulpen-Rallye gelangte der 166 MM für lange Zeit in die USA, bis er 2002 ins Vereinigte Königreich wechselte, um dort bei DK Engineering komplett restauriert zu werden. Dieser frühe Ferrari verfügt noch immer über seinen Originalmotor, seine Originalaufhängungen und seine ursprüngliche Karosserie und wurde 2006 beim Villa d’Este Concours erstmals wieder öffentlich ausgestellt. Sein bislang letzter Besitzer nahm mit ihm 2019 an der Mille Miglia teil – Sie könnten nun das gleiche Vergnügen haben!

 

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Ein Club nach unserer Fasson

Jeder Porsche-Liebhaber weiß, dass sie in Zuffenhausen die Bezeichnung GT2 RS für die speziellste limitierte Variante einer bestimmten 911-Generation reservieren. Der 911 GT2 RS der Baureihe 991.2 machte da keine Ausnahme. Es gab jedoch eine Variante, die in einer noch begrenzteren Auflage von nur 200 Exemplaren produziert wurde: der GT2 RS Clubsport. Der Clubsport wurde als schlüsselfertiges und nur für die Rennstrecke zugelassenes Monster konzipiert und war somit auch nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen. Angetrieben vom identischen 700 PS starken 3,8-Liter-Biturbo-Sechszylinder-Boxer wie die Straßenversion, war der Clubsport dank einer Gewichtsersparnis von fast 100 Kilogramm sogar noch schneller. Dieses atemberaubende Exemplar aus 2019 (die Nummer 28 von 200) hat nach nur zwei Track Days lediglich 580 Kilometer zurückgelegt und wird zusätzlich mit Ersatzteilen im Wert von 17.500 Euro geliefert. Bereit für so viele Runden, wie Sie hinter dem Steuer bewältigen können! 

 

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Schwarze Spitze der AMG Performance

Der nur 700-mal gebaute Mercedes-Benz CLK 63 AMG Black Series hatte vom ersten Moment an das Zeug für eine Legende. Angetrieben vom 507 PS starken M156-Motor von AMG (27 PS mehr als ein normaler CLK 63 AMG), einem handgefertigten 6,2-Liter-V8, entwickelte sich das Coupé vom erfolgreichen Formel-1-Safety-Car der Jahre 2006/2007 zu einem straßenzugelassenen Rennwagen. Es beschleunigte in nur 4,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreichte eine elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h. Dieses Exemplar wurde 2008 zunächst in Madrid zugelassen, ehe es mit lediglich 170 Kilometer nach Deutschland verkauft und dort in Rostock neu zugelassen wurde. Es stand zuletzt in einer Sammlung in Mannheim, von wo der silberne 63 Black Series von Mechatronik erworben und in der auf AMG spezialisierten Werkstatt der Pleidelsheimer einen großen Service erhielt. In einem sensationellen Zustand und mit nur 850 Kilometern auf der Uhr ist dieser CLK eine einmalige Gelegenheit für Sammler außergewöhnlicher AMG-Modelle.  

 

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Tarnkappenbomber auf Rädern  

Der Lamborghini Reventón Roadster schloss die Lücke zwischen dem Murciélago und dem Aventador und sah aus wie eine dachlose Version einer Lockheed F-22 Raptor. Nur viel weniger getarnt dank seines dröhnenden 6,45-Liter-V12-Motors mit 670 PS aus dem Murciélago LP 670-4 SV. Nur 15 Exemplare wurden gebaut, was ihn zu einem der seltensten Autos macht, die jemals das Lamborghini-Emblem trugen. 16 Jahre nach seiner Vorstellung auf der IAA von 2009 sieht dieses makellose Exemplar aus 2010 mit 2.423 km auf dem Tacho in seiner Grigio Reventón-Tarnfarbe noch so dramatisch aus wie eh und je. Am 1. November kommt das Modell mit Schweizer Owner History bei der Zürich-Auktion von Broad Arrow Auctions unter den Hammer

 

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Familienauto als Rennsieger

Wenn Sie noch nie daran gedacht haben, einen Alfa Romeo 1900 in Ihre Sammlung aufzunehmen, könnte Sie dieses atemberaubende Modell überzeugen. Es ist einer von nur 600 jemals gebauten Exemplaren des 1900 C Super Sprint, von denen bis heute nur noch etwa 200 existieren. Dank seiner leichten Aluminiumkarosserie von Touring Superleggera erlangte der 1900 C SS den Ruf als „Familienauto, das Rennen gewinnt”. In seiner Glanzzeit erzielte er bei Events wie der Mille Miglia, der Targa Florio, der Stella Alpina oder der Coupe des Alpes Topergebnisse. Dieses Modell gehört zu den vermutlich nur sechs Exemplaren, die zwischen 1956 und 1958 in Lizenz bei Impéria Automobils in Nessonvaux bei Lüttich endmontiert wurden. 

Es wurde 2019 nach längerer Zeit in Frankreich bei Marreyt Classics in Aalst (Belgien) restauriert und steht jetzt bei der niederländischen Houtkamp Collection zum Verkauf. Schon 2005 und 2006 nahm es an der Monte Carlo Historique und 2007 an der Tour Auto teil. Neben seiner Wettbewerbsfähigkeit hinaus hat uns der schwarze Alfa vor allem durch seine wunderschöne Innenausstattung in einer grünen Leder-/Stoff-Kombination beeindruckt. Wenn Sie sich bei Ihren Wochenendtrips auf Nebenstraßen wie bei der Mille Miglia fühlen möchten, sitzen Sie mit diesem klassischen Mailänder garantiert im passenden Cockpit.

 

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