Surfing – Die Geschichte des Wellenreitens von 1778 bis heute

Im Taschen Verlag kommt dieser Tage ein Buch heraus, das ab sofort als Bibel aller Surfer gelten dürfte: Auf fast 600 Seiten und mit mehr als 900 eindrücklichen Bildern erzählt Autor Jim Heimann die Geschichte des Wellenreitens von den Anfängen bis heute.

Vom exotischen Freizeitvergnügen zur globalen Bewegung

Kultsport, Lebensstil, Philosophie – seit Captain James Cook im Jahr 1778 vor Hawaii die ersten Wellenreiter beobachte, hat sich das Surfen vom exotischen Freizeitvergnügen der Bewohner der Kealakekua Bay zu einer globalen Bewegung entwickelt. Mehr als 20 Millionen Surfer sollen weltweit aktiv sein. Dank Mode, Film, Kunst und Musik werden es jeden Tag mehr, die sich mit wackelnden Knien auf’s Brett wagen – und der Sucht des Wellenreitens oftmals mit Haut und Haar verfallen. Der Kulturanthropologe und Grafikdesign-Experte Jim Heimann, der im Taschen Verlag schon zahlreiche Bücher über die Architektur, Popkultur und die Geschichte der amerikanischen Westküste herausgegeben hat, legt mit seinem Buch „Surfing“ nun ein neues Standardwerk über die Kunst des Wellenreitens vor, die sich gewaschen hat: Fast 600 Seiten stark und illustriert mit hunderten eindrucksvoller Fotos, erzählt der 150 Euro teure Prachtband die Geschichte des Surfens in all ihren Schattierungen. 

Aufgeteilt in fünf chronologische Kapitel und angereichert mit Essays der wichtigsten Surf-Journalisten, erklärt das Buch, wie aus der hawaiianischen Sportart eine weltweite Subkultur und anerkannte philosophische Bewegung wurde. Wer selbst gerne die ein odere ander Welle reitet oder sich zumindest für den Lebensstil des Surfens begeistert, sollte dem Buch schon jetzt einen Platz in Regal freiräumen.

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