Red Parts: Französisch-italienische Teile-Boutique

Zugegeben, der Begriff „Ersatzteile“ klinkt an dieser Stelle eher unästhetisch. Doch wer einen Blick in die französische Teile-Boutique Red Parts wirft, kann eine gewisse Attraktivität der sich dort befindenden, meist roten Teile nicht abstreiten.

Wer einen modernen Ferrari oder Maserati aus dem Vorbesitz fährt, braucht wohl oder übel irgendwann einmal ein Ersatzteil. Und diese kosten bekanntlich viel Geld. Beim Ferrari-Händler oder direkt in Maranello kostet ein V12 mehrere 10.000 Euro, die meisten Karosserieteile mehrere Tausend Euro – vom Innenraum ganz zu schweigen. Selbst für den solventesten Ferrari-Besitzer dürfte es ein Segen sein, dass sich  Firmen wie Red Parts mit viel Fingerspitzengefühl dem Gebrauchtteilegeschäft widmen. Im Werkstatt-Lager unweit von Paris ist praktisch jedes Ersatzteil Gold wert und wird entsprechend behandelt, sprich genau inspiziert, gesäubert, poliert oder geschmiert, bevor es in den Katalog aufgenommen wird.

Red Parts ist mit 1.550 Quadratmetern Lager-Fläche laut eigener Aussage der größte Original-Ersatzteilhändler für Ferrari und Maserati in Frankreich und verschickt seine Teile an Kunden aus der ganzen Welt. Alle Teile werden mit einem Zertifikat versehen, um deren Originalität zu besiegeln. Neben dem Teilegeschäft baut das Unternehmen auf Wunsch beschädigte Fahrzeuge wieder auf. Auch Individualisierungen und Leistungsoptimierungen werden in der Dienstleistungsabteilung von Red Parts realisiert.

Mit seinem Tochter-Unternehmen De Widehem Automobiles mit Sitz in Paris bietet Red Parts auch einen eigenen Bestand an jungen Ferrari und Maserati. Das aktuelle Angebot finden Sie bei Classic Driver.