Mit dieser Heckansicht will Alfa Romeo die F1-Konkurrenz künftig ärgern

Alfa Romeo kehrt in der kommenden Saison zurück in die Formel 1 - erstmals seit 1986. Eigentlich, irgendwie. Denn die rennerprobte Marke hat sich mit dem Schweizer Sauber Team verbündet und wird „strategischer, kommerzieller und technologischer” Partner. Wir bleiben gespannt.

Nach einer äußerst schwierigen Dekade scheint Alfa Romeo wieder auf der richtigen Spur zu sein. Mit dem jüngsten Schritt wird Sergio Marchionne als Vorstandsvorsitzender von Ferrari und CEO von Fiat Chrysler Automobiles die Marke wieder auf die Weltbühne stellen, denn sie wird ab 2018 Partner des Sauber Formel 1-Teams. Der von einem Ferrarimotor angetriebene C37 sieht im Vergleich zu einigen anderen bereits vorgestellten Rennwagen der Königsklasse im Motorsport durchaus attraktiv aus, trotz des umstrittenen „Halo”-Sicherheitssystems am Cockpit. 

Die Geschichte Alfa Romeos ist untrennbar mit dem Rennsport verbunden, vor allem zur Formel 1 hat die italienische Marke viel beigetragen. Giuseppe Farina und Juan Manuel Fangio sicherten 1950 und 1951 die ersten Weltmeisterschaften für Alfa. Bis 1987 sollte die Marke ganz vorne dabei sein. Und selbst damals versorgte man das Team Osella mit Motoren und technischer Expertise. Noch ist die Verbindung mit Sauber nichts anderes, als eine Marketingtaktik, denn das berühmte Logo auf der Motorabdeckung soll, so die Vorstellung Marchionnes, Alfa Romeos Namen in die ganze Welt tragen und helfen, ein paar Autos mehr zu verkaufen.

Ist es schön, dass Alfa Romeo in die Formel 1 zurückgekehrt ist? Und wie! Wünschten wir uns, dass hier mehr im Spiel wäre, als Marketing? Und ob! Man kann nur hoffen, dass das Fahrzeug sich besser schlägt als in der letzten Saison, als nur zweimal Punkte eingefahren wurden und das Team in der Konstrukteurswertung den letzten Platz belegte.

Fotos: Alfa Romeo / Rémi Dargegen für Classic Driver © 2018

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