Jahrelang war das Schaltgetriebe die stille Leidenschaft der Enthusiasten – die Option, die man ankreuzte, weil einem das Fahrgefühl wichtiger war als die Rundenzeit. Dann änderte sich etwas. Die Generation, die mit Postern des F40 und des Carrera GT aufgewachsen ist, wurde erwachsen, kam zu Geld und wollte plötzlich Fahrerlebnis statt nackter Zahlen. Gleichzeitig strichen die Hersteller die Wahlmöglichkeit einfach: Ferrari setzte nur noch auf Schaltwippen, Lamborghini folgte, McLaren blickte nach dem F1 nie wieder zurück. Begrenztes Angebot, echte Begehrlichkeit und eine großartige Geschichte – Sammler wissen genau, was diese Kombination meistens für die Preise bedeutet.
In unserer neuesten Market-Insights-Folge zählen wir zehn der letzten echten Werksschaltgetriebe auf, die einen Blick wert sind – vom Kultauto BMW 1er M Coupé bis hin zum Porsche Carrera GT, den wir das letzte wahre analoge Hypercar genannt haben. Dazwischen: der Ferrari 599 GTB, von dem nur dreißig Exemplare mit Kulisse gebaut wurden, der Gallardo, den plötzlich jeder wollte, obwohl ihn zuvor niemand wollte, und die Viper, die das Werk nie mit Automatikgetriebe verlassen hat.
Die eigentliche Frage ist nicht, ob diese Autos Sammlerwert haben. Sie lautet vielmehr, ob das schnelle Geld bereits verdient wurde – oder ob noch Spielraum nach oben besteht.
Das vollständige Video gibt es auf dem Classic Driver YouTube-Kanal.









