Die Lopresto Collection ist zu Gast in der Schweiz

Das Verkehrshaus in Luzern feiert italienisches Autodesign von 1968 bis 1978. Zu sehen gibt es elegante und skurrile Automobile aus der Sammlung von Corrado und Duccio Lopresto.

 

Die Dekade zwischen den späten 1960er und 1970er Jahren gilt als eine der kreativsten Epochen der jüngeren italienischen Geschichte – selten wurde in Mode, Design und Architektur derart viel experimentiert und neu gedacht. Auch im Automobilbau wurde das Rad zu dieser Zeit von Studios wie Bertone, Ghia, Italdesign, Pininfarina und Zagato neu erfunden – brachen die kantigen Formensprachen und keilförmigen Konzeptstudien doch radikal mit den barocken Designkonventionen der Nachkriegszeit. Der Mailänder Architekt und Automobilsammler Corrado Lopresto hat zahlreichende wegweisende Automobile aus dieser Zeit zusammengetragen und ist für seine konservatorische Arbeit immer wieder mit Preisen gewürdigt worden. Im Verkehrshaus in Luzern sind nun in der Ausstellung „Italo-Design“ einige seiner interessantesten Stücke zu sehen – wie etwa der von Marcello Gandini entworfene Lancia Sibilo, der Lancia Marica von Ghia, der Lancia Flavia Super Sport von Zagato, der De Tomaso Pantera 7X Ghia, der Autobianchi Giovani Pininfarina und der Zagato Zele zu sehen. Kombiniert werden die automobilen Ausnahmeerscheinungen mit italienischen Möbeln und Designobjekten aus derselben wilden Epoche. 

Fotos: Lopresto Collection

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