Alle 70 limitierten Rennstallfarben zum Ferrari-Jubiläum auf einen Blick

Ferrari feiert das nahende 70. Jubiläum mit einer Neuauflage der siebzig berühmtesten und wichtigsten Lackierungen der Marke. Auf dem Pariser Salon gab es schon einmal fünf Ferrari im Retro-Look zu sehen – wir zeigen nun alle 70 Variationen sowie einige historische Vorbilder.

Insgesamt werden 350 Autos im Jubiläumskleid Maranello verlassen. Jeder Farboutfit wird nur einmal für jedes der ausgewählten Kernmodelle erhältlich sein: California T, 488 GTB, 488 Spider, F12TdF und GTC4Lusso. Als Inspiration diente jeweils ein Exemplar aus der Geschichte, die für die Sonderedition vom 125 S aus dem Jahr 1947 bis 458 Speciale A von 2014 reicht. Wie man in unserer Bildergalerie sieht, haben manche Rennfarben die Übertragung auf modernes Metall besser vertragen als andere. Dennoch waren alle 350 Sondermodelle bereits verkauft, ehe die Show Cars auf dem Pariser Autosalon enthüllt wurden, wie übrigens auch alle Exemplare des LaFerrari Aperta, der ebenfalls am Messestand für Furore sorgte. 

Die Magie der Zahlen...

Jede Farbe entstammt einem spezifischen Exemplar eines bestimmten Modells, egal, ob es sich nun um ein berühmtes Individualisierungsschema handelt wie dem 375 MM mit Namen „The Ingrid” oder dem „The McQueen” als Hommage an jenen braunen 250 SWB oder einer denkwürdigen Rennfarbe wie dem „The Lauda” als Tribut an Nikis 312T und „The Stirling”, der sich vor dem Goodwood-Sieger 250 SWB von Moss verneigt. Als eher neuzeitliche Musen wurden auch unvergessliche Debütlackierungen in die Jubiläumsedition aufgenommen.

...und Triumphe in Two-Tone

Zu den absoluten Favoriten von Classic Driver zählen „The Heartthrob”, hinter dem sich ein 500 Mondial verbirgt und die zweifarbigen Tribute an den 166 MM und den 340 America Speciale, den Gianni Agnelli einst bestellte. Sie hören auf die bezeichnenden Namen „The Agnelli”, respektive „The Patriarch”. Ein weiteres beeindruckendes Two-Tone-Exemplar wurde „The Fangio” getauft und zeigt auf roter Lackierung vorne blaue und gelbe Farbbänder, die allen Modellen gut zu Gesicht stehen. Wir überlassen es Ihnen zu entscheiden, ob die asymmetrischen Sitzfarben wie beispielsweise in der David Piper Racing-Hommage „The Green Jewel” in einem modernen Serienauto so überzeugend sind wie in einem Rennwagen der goldenen Epoche des Motorsports.

Fotos: Ferrari / Rémi Dargegen and Tom Shaxson for Classic Driver

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