• Year of manufacture 
    1962
  • Mileage 
    109 922 km / 68 303 mi
  • Car type 
    Coupé
  • Drive 
    LHD
  • Condition 
    Restored
  • Interior colour 
    Black
  • Number of doors 
    2
  • Number of seats 
    4
  • Location
    Switzerland
  • Exterior colour 
    Grey
  • Performance 
    220 PS / 162 kW / 217 BHP
  • Drivetrain 
    2wd
  • Fuel type 
    Petrol

Description

Der Maserati 3500 GT (später 3500 GTI) war ein vom italienischen Automobilhersteller Maserati von 1957 bis 1966 produzierter Sportwagen der Oberklasse. Mit ihm begann bei Maserati die serienmäßige Herstellung von Straßensportwagen; alle früheren Modelle waren mehr oder weniger wettbewerbstaugliche Einzelstücke gewesen. Vom 3500 GTI wurde 1962 das Coupé Maserati 3500 GTI S abgeleitet, das ab 1965 unter der Bezeichnung Sebring verkauft wurde. Der 3500 GT debütierte 1957 als 2+2-sitziger Gran Turismo. Auf dem Genfer Autosalon im März 1957 präsentierte Maserati nebeneinander zwei unterschiedliche Aufbauten: Ein Stufenheckcoupé mit breiter B-Säule von Allemano und eins von Touring in Mailand. Die Unternehmensleitung entschied sich nach dem Ende der Ausstellung unter Berücksichtigung der Reaktionen potentieller Kunden, den Aufbau der Carrozzeria Touring für die Serienproduktion zu übernehmen, die etwa zur gleichen Zeit auch die Karosserien des Aston Martin DB4 baute.

Der Motor des 3500 GT war von dem des Rennsportmodells Tipo 350S abgeleitet. Gehäuse und Zylinderköpfe des Sechszylinder-Reihenmotors waren aus Aluminium mit Laufbuchsen aus Grauguss. Leistung und Nenndrehzahl waren etwas geringer als bei dem Rennsportmotor. Die Nockenwellen wurden statt durch eine Zahnradkaskade über eine Steuerkette angetrieben. Anfänglich bereiteten drei Doppelvergaser von Weber das Gemisch auf; ab 1962 war auch eine Version mit Saugrohreinspritzung von Lucas lieferbar. Die Vergasermotoren leisteten 220 bis 230 PS (162 bis 169 kW); die Leistung der als 3500 GTI bezeichneten Version mit Benzineinspritzung wurde mit 235 PS (173 kW) angegeben. Ein Vorteil der Benzineinspritzung war eine verbesserte Laufkultur und ein erhöhtes Durchzugsvermögen. Der Motor hatte Doppelzündung, also zwei Zündkerzen pro Zylinder mit getrennten Stromkreisen. Die Kraft übertrug ein manuell geschaltetes Vier- oder (ab 1961) Fünfganggetriebe von ZF, später war wahlweise auch ein automatisches Dreiganggetriebe von BorgWarner lieferbar.

Die Karosserie des Maserati 3500 GT ruhte auf einem Rohrrahmen. Die Vorderräder waren einzeln an Doppelquerlenkern aufgehängt und von Schraubenfedern gefedert. Die Aufhängungskomponenten lieferte der britische Spezialist Alford & Alder. Die Hinterachse hingegen war eine Starrachse an Blattfedern. Sie wurde von der Salisbury Wheel Company in Großbritannien bezogen. Vor allem die Hinterachskonstruktion gab in den 1960er-Jahren zu Kritik Anlass; sie wurde als veraltet und wenig komfortabel angesehen. Die Bremsen kamen von Girling. Zunächst verwendete Maserati Trommelbremsen an allen vier Rädern. Ab 1959 konnten für die Vorderräder wahlweise Scheibenbremsen bestellt werden; ab 1960 wurden sie serienmäßig eingebaut.

Die Produktion des 3500 GT und GTI verlief umwegig. Maserati erstellte zunächst den zentralen Längsträgerrahmen, der zu Touring transportiert wurde. Dort entstand der Aufbau. Touring verfuhr dabei nach der eigenen, patentierten „Superleggera“-Methode: Dünne Aluminiumbleche wurden über einen zuvor mit dem Längsrahmen verbundenen stählernen Formrahmen gezogen. Nach Fertigstellung des Aufbaus wurde das Fahrzeug zurück zu Maserati transportiert, wo Motor, Fahrwerk und Interieur eingebaut wurden.

Das angebotene Fahrzeug wurde als 3500 GTI ausgeliefert und anschliessend auf Vergaser umgebaut, weist jedoch durchgängig Matching Numbers aus.


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