• Year of manufacture 
    1987
  • Car type 
    Custom
  • Competition car 
    Yes
  • Drive 
    LHD
  • Condition 
    Original Condition
  • Interior colour 
    White
  • Number of seats 
    1
  • Location
    Germany
  • Exterior colour 
    White
  • Gearbox 
    Manual
  • Performance 
    510 PS / 376 kW / 504 BHP
  • Drivetrain 
    4wd
  • Fuel type 
    Petrol

Description

• Einzigartiges Prototyp- und Testfahrfahrzeug für Audis Teilnahme an der TransAm Rennserie 1988 in den USA
• Test- und Abstimmungsfahrten von Hans-Joachim Stuck und Walter Röhrl, die auch die TransAm Serie für Audi gefahren sind
• Maßgeblicher Beitrag zu Audis TransAm Erfolg 1988
• Ausführliche Dokumentation zum Fahrzeug
• Die Übergabe erfolgt „ready-to-race“, unter persönlicher Mitwirkung von Walter Röhrl (!) und mit professioneller Einweisung
• Seltene Gelegenheit für einen echten Rennsport-Meilenstein

Dieser Audi 200 quattro TransAm Rennwagen ist das allererste und eines von nur fünf Exemplaren, die für die SCCA TransAm Rennserie in den USA für die Saison 1988 gefertigt wurden. Dies war somit Audis erster Werksrennwagen für Rundstrecken seit den 1930er Jahren.

Hintergrund: Von 1981 bis 1986 war Audi mit dem Audi quattro und dem Audi Sport quattro in der Rallye-Weltmeisterschaft mit prominenten Fahrern wie Walter Röhrl extrem erfolgreich. Die Fahrzeuge der Gruppe B wurden jedoch immer radikaler und schwerer beherrschbar, so dass Audi 1986 aus dem Rallye-Engagement in der Gruppe B ausstieg. Im Anschluss war das Ziel, die Leistungsfähigkeit des quattro-Antriebs auch im Rundstreckenrennsport zu demonstrieren und gleichzeitig die angeschlagene Marktposition in den USA stärken, wo der (europäische) Rallyesport ohnehin wenig Publikumswirkung hatte. Unter Ferdinand Piech entstand der Plan, den spektakulären Erfolg Walter Röhrls beim Pikes Peak Hillclimb Bergrennen 1987 zu nutzen und in den USA ein Fahrzeug in der renommierten TransAm Rennserie einzusetzen. Dort starteten bewährte amerikanische Big-Block Boliden mit bis zu 700 PS, die mit Serienfahrzeugen nur die Karosserieform gemeinsam hatten. Als federführende Experten und Fahrer für Audi fungierten die deutschen Rennsport-Legenden Walter Röhrl und Hans-Joachim Stuck, die dann auch die Rennen in den USA fuhren. Als dritter Fahrer wurde, auch aus Marketinggründen, der US-Amerikaner Hurley Haywood verpflichtet. Also zwei Le Mans Sieger und ein Rallye-Weltmeister.

Das Fahrzeug TransAm 1 (TA/1): Die Regularien der TransAm waren sehr weit gefasst und schlossen auch einen Allradantrieb nicht aus. Da die Zeit für eine komplette Neuentwicklung zu knapp war, entschied Audi seriennahe 200 quattro Modelle für die TransAm zu spezifizieren. So wurde das hier angebotene Fahrzeug, intern TA/1 benannt, 1987 im Werk Neckarsulm von der Audi Motorsport-Abteilung als Prototyp und Testwagen aufgebaut. Mit ihm wurde das Konzept für die Spezifikationen zusammen mit den Fahrern Stuck und Röhrl erarbeitet und erprobt. Gegenüber den bis dahin üblichen US-Fahrzeugen trat Audi mit einem Fünfzylinder-Motor mit nur 2.144 ccm Hubraum an, der dank eines Turboladers mit 2,8 bar Ladedruck ca. 510 PS leistete. Die Kraftübertragung erfolgte mit einem 6-Gang-Getriebe und permanentem Allradantrieb. TA/1 wurde selbst nie bei Rennen eingesetzt. Hier kamen drei weitere Fahrzeuge TA/2, TA/3 und TA/4 zum Einsatz. Auf dem Chassis von TA/4 wurde später ein weiteres Fahrzeug, TA/4A, als Versuchsfahrzeug konfiguriert. Weitere Fahrzeuge wurden werksseitig nicht gebaut. Die erforderlichen Test- und Abstimmungsfahrten auf TA/1 erfolgten vor der Rennsaison im Jahr 1987 sowie auch während der Rennsaison 1988 mit den Fahrern Stuck und Röhrl. Sie fanden auf verschiedenen Rennstrecken in Europa aber auch in den USA statt und sind dokumentiert. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse wurden dann auf die drei in den Rennen eingesetzten Fahrzeuge übertragen. Zahlreiche Fotos und Dokumente belegen den spannenden und ambitionierten Weg durch eine faszinierende Motorsport-Disziplin und die Entwicklung anspruchsvoller Rennsporttechnik mit einem eigenständigen Antriebskonzept. Ursprünglich war TA/1 schwarz lackiert. Die Lackierung in den Audi-Motorsport Farben wurde erst später vorgenommen. Obwohl Wagen TA/1 nicht aktiv an den TransAm Rennen in den USA teilnahm, leistete er als Prototyp und Abstimmungsfahrzeug unter den Fahrern Röhrl und Stuck doch einen ganz maßgeblichen Beitrag zu Audis sensationellem TransAm Erfolg im Jahr 1988, der vielen nordamerikanischen aber auch europäischen Motorsport-Fans noch heute in Erinnerung ist. Da Audi entschieden hatte in der Saison 1989 nicht weiter in der TransAm anzutreten, wurde TA/1 (sowie auch TA/4) nach Südafrika verkauft. Dort wurde er vom Team Audi Sport South Africa bei der „Westbank Modified Championship South Africa“ (1989 bis 1994) in den Jahren 1990, 1991 und 1992 mit dem Fahrer Chris Aberdein eingesetzt. Im Jahr 1993 startete TA/1 im Privatteam unter Richard Sorenen. Ende der 1990er Jahre wurde TA/1 dann an einen Schweizer Privatsammler verkauft, der den Rennwagen bis heute besitzt. Im Jahr 2006 nahm dieser Audi TA/1 an der „Bergprüfung Altbüron“, einem Bergrennen in der Schweiz, mit dem Rennfahrer Marc Surer teil.

Besonderheit bei der Fahrzeugübergabe: Ein besonderes Highlight erwartet den neuen Eigentümer bei der Übergabe dieses Audi 200 quattro TransAm 1: Es ist vorgesehen, dass die deutsche Rallye- und Rennfahrerlegende Walter Röhrl persönlich daran teilnehmen wird um die Bedeutung von TA/1 und seine Erlebnisse mit diesem speziellen Rennwagen zu vermitteln. Zudem wird das Fahrzeug fachgerecht aufbereitet übergeben sowie eine professionelle Einweisung in die hochkomplexe Technik durch einen erfahrenen Techniker erfolgen.

Audis TransAm Erfolg in der Saison 1988: Die Fahrer des Teams „Audi of America“ waren abwechselnd Walter Röhrl und Hans-Joachim Stuck auf den Fahrzeugen TA/2 und TA/4 mit der Startnummer 14 sowie Hurley Haywood, der immer das Fahrzeug TA/3 mit der Nummer 44 fuhr. Beim letzten Rennen in St. Petersburg (USA) kamen alle drei Fahrer auf allen drei Fahrzeugen zum Einsatz. Wurden die Audis mit ihren kleinvolumigen und vergleichsweise PS-schwachen Motoren am Anfang der Saison noch belächelt, änderte sich dies schnell. Bereits im ersten Rennen in Long Beach im April belegt Haywood Platz zwei. Im zweiten Rennen in Dallas im Mai siegte er, ebenso im Juni in Detroit. Auch Stuck und Röhrl verzeichneten mehrere Siege und einige gute Platzierungen. Mehrfach versuchte man die Überlegenheit von Audi mit zusätzlichen Gewichten und der Begrenzung des Reifenprofils auszubremsen. Die Audi-Rennwagen hatten zwar weniger PS, sie waren aber sehr agil und hatten dank Allradantrieb die bessere Bodenhaftung, die gerade bei nasser Fahbahn ein großer Vorteil war. So erlangten die drei Audi acht Siege in insgesamt dreizehn Rennen und holten 19 Top-5 Platzierungen – Audi gewann die Markenmeisterschaft. Da nur Haywood alle Rennen der Saison gefahren war, wurde er überlegen TransAm Meister. Der Schock über den erfolgreichen Newcomer aus Übersee saß tief in der US-geprägten TransAm Serie und deren etablierten Rennställen, so dass das Reglement für die Saison 1989 geändert wurde: Es waren nur noch Fahrzeuge mit amerikanischen Motoren ohne Allradantrieb gestattet. Audi hatte aber bereits während der Rennsaison entschieden sein Rennsport-Engagement 1989 nicht in der TransAm-Serie sondern in der IMSA-Serie fortzusetzen.

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• Unique prototype and test drive vehicle for Audi's participation in the 1988 TransAm racing series in the USA
• Test and set-up drives by Hans-Joachim Stuck and Walter Röhrl, who also drove the TransAm series for Audi
• Significant contribution to Audi's TransAm success in 1988
• Detailed documentation on the vehicle
• Handover to the buyer “ready-to-race” with personal attendance of Walter Röhrl (!) and including a professional instruction
• Rare opportunity for a real motor sport milestone

This Audi 200 quattro TransAm race car is the very first and one of only five examples built for the SCCA TransAm racing series in the USA for the 1988 season. Hence, it was Audi's first factory race car for circuit competitions since the 1930s.

Background: From 1981 to 1986, Audi was extremely successful with the Audi quattro and the Audi Sport quattro in the World Rally Championship with prominent drivers such as Walter Röhrl. However, the Group B vehicles became increasingly radical and difficult to handle, so that Audi withdrew from its Group B rally involvement in 1986. Subsequently, the intention was to demonstrate the performance of the quattro all-wheel-drive in circuit racing as well and at the same time to strengthen the struggling market position in the USA, where (European) rallying had little audience effect anyway. Under genius Ferdinand Piech the plan was born to use Walter Röhrl's spectacular success at the Pikes Peak Hillclimb in 1987 to enter a car in the renowned TransAm racing series in the USA. A competition for proven American big-block cars with up to 700 hp, which only had the body shape in common with production cars. The German racing legends Walter Röhrl and Hans-Joachim Stuck acted as leading experts and test drivers for Audis TransAm project and also drove the races in the USA later in 1988. Moreover, the American Hurley Haywood was signed on as the third driver to link with a well-known US racing figure. Finally, Audi had a prestigious team of two Le Mans winners and a rally world champion.

The vehicle TransAm 1 (TA/1): The TransAm regulations were very broad and did not exclude all-wheel drive. As time was too short for a completely new development, Audi decided to specify a few near-production 200 quattro models for the TransAm. The vehicle offered here, internally named TA/1, was built up in 1987 at the Neckarsulm site by the Audi Motorsport department as a prototype and test car. It was the base concept for the specifications to be developed and tested together with the drivers Stuck and Röhrl. Compared to the US cars that had been common until then, Audi competed with a five-cylinder engine with a displacement of only 2,144 cc. Thanks to a turbocharger with 2.8 bar boost pressure it produced approx. 510 hp. Power was transmitted by a manual 6-speed gearbox and permanent all-wheel drive. TA/1 was never used in races itself. Three other vehicles TA/2, TA/3 and TA/4 were used for this purpose. On the chassis of TA/4, another vehicle (TA/4A) was later configured as a test car. No other vehicles were manufactured by Audi. The necessary test and fine-tuning runs on TA/1 took place before the racing season in 1987 and also during the 1988 season with the drivers Stuck and Röhrl. They used various race tracks in Europe but also in the USA and are documented. The knowledge and experience gained was then transferred to the three cars used in races. Numerous photos and documents prove the exciting and ambitious path through a fascinating motorsport discipline and the development of sophisticated racing technology with an independent drive concept. Originally, TA/1 was painted black. The current paintwork in the typical Audi motorsport colour scheme was changed and applied later. Although car TA/1 did not actively participate in the TransAm races in the USA, it made a significant contribution to Audi's sensational TransAm success in 1988 as a prototype and set-up car under the drivers Röhrl and Stuck. This glory is still remembered by many North American and European motorsport fans today. As Audi had decided not to continue competing in TransAm in the 1989 season, TA/1 (as well as TA/4) was sold to South Africa. There it was entered by Team Audi Sport South Africa in the "Westbank Modified Championship South Africa" (1989 to 1994) in 1990, 1991 and 1992 with driver Chris Aberdein. In 1993 TA/1 also competed in this series under the private team of Richard Sorenen. At the end of the 1990s, TA/1 was sold to a Swiss private collector who still owns this racing car today. In 2006, the Audi TA/1 took part in the "Bergprüfung Altbüron", a hill climb competition in Switzerland, with Swiss racing driver Marc Surer.

Special feature at the vehicle handover: A particular highlight awaits the new owner at the handover of this Audi 200 quattro TransAm 1. It is planned that the German rally and racing legend Walter Röhrl will personally attend to explain the importance of TA/1 and his experiences with this special vehicle. In addition, the vehicle will be professionally refurbished and an experienced technician will give a professional introduction to the highly complex technology of the car.

Audi's TransAm success in the 1988 season: The drivers of the "Audi of America" team were alternately Walter Röhrl and Hans-Joachim Stuck on cars TA/2 and TA/4 with the number 14, and Hurley Haywood, who always drove the number 44 car TA/3. At the last race in St. Petersburg (USA), all three drivers were in the race on all three cars. While the Audis with their small-volume and comparatively low power engines were still ridiculed at the beginning of the season, this changed quickly. Already in the first race in Long Beach in April Haywood finished as second. He won the second race in Dallas in May, and also in Detroit in June. Stuck and Röhrl also recorded several victories and some more good results. Several times, attempts were made to thwart Audi's superiority with additional weights and the limitation of the tyre profile. Although the Audi race cars had less horsepower, they were very agile and had better grip thanks to all-wheel drive, which was a great advantage especially on wet tracks. As a result, the three Audi's took eight victories in a total of thirteen races and scored 19 top-5 finishes. Finally, Audi won the manufacturers' championship. As only Haywood had driven all the races of the season, he was the superior TransAm champion 1988. The shock over the successful newcomer from overseas was deep-seated in the US-based TransAm series and its established racing teams, so that the regulations were changed for the 1989 season: Only cars with American engines without four-wheel drive were allowed. However, Audi had already decided during the racing season to continue their racing involvement in 1989 not in the TransAm series but in the IMSA series.


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