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Kaufen Sie jetzt Ihren Traumwagen auf der Auto e Moto d’Epoca in Bologna

Ehe die Auto e Moto d’Epoca in Bologna ihre Türen fürs Publikum öffnete, haben wir bei einem Presse-Rundgang schon Exponate wie einen Gulf-Porsche 917, einen einmaligen Fiat 500 und mindestens vier Ferrari F40 erspäht. Die Messe geht noch bis Sonntag – und Sie sollten einen Besuch nicht verpassen!

Am Mittwoch, einen Tag bevor sich die Tore erstmals für die Messebesucher öffneten, betraten wir die Hallen der „Auto e Moto d’Epoca“ in Bologna mit einem ganz bestimmten Ziel: Jeden dort ausgestellten Ferrari F40 aufzuspüren. Wir entdeckten mindestens vier Exemplare – doch angesichts von 14 Hallen und mehr als 5.000 ausgestellten Autos und Motorrädern warten vermutlich noch weitere Exemplare darauf, gefunden zu werden.

Die Jagd nach dem F40 war jedoch nur eine Art „Nebenmission“, denn das Herzstück der diesjährigen Ausgabe ist die Ausstellung „Icons of Speed“ im Eingangspavillon. Sie widmet sich mit rund einem Dutzend Fahrzeugen dem Langstreckenrennsport und damit der Geschichte solch legendärer Klassiker wie Le Mans, Daytona, Monza und dem Nürburgring. Zu sehen sind unter anderem ein Porsche 917 in der berühmten blau-orangenen Gulf-Lackierung und ein Rothmans-Porsche 956 aus der Gruppe-C-Ära. Ebenfalls zu bestaunen: der Sauber C9 „Silberpfeil“, der 1989 sowohl die Sportwagen-WM als auch die 24 Stunden von Le Mans gewann, der Bentley EXP Speed 8, der 2001 dort hinter zwei Audi den dritten Gesamtrang und den Sieg in der Prototypenklasse LMGTP errang und der Nissan-NPT-90, der in ikonischer rot-weiß-blauen Livery 1990 und 1991 die IMSA-GTP-Serie in den USA dominierte.

Auch italienische Helden der Rennstrecke kommen nicht zu kurz. Ein Lancia Beta Montecarlo Turbo, der 1980 mit Riccardo Patrese und Eddie Cheever die „6 Stunden von Mugello“ gewann, steht neben dem Lancia LC1 – jene offene Gruppe-6-„Barchetta“ von 1982, die in jenem Jahr in Mugello mit den Piloten Ghinzani/Alboreto erneut den Sieg für Lancia sicherte. Weitere Italo-Helden sind ein früher Alfa Romeo Tipo 33 und ein Maserati MC12 Corsa – eines von nur 15 gebauten Exemplaren. 

Abseits dieser Sonderausstellung unterstreicht der Marktbereich den Ruf der Veranstaltung für ihre große Vielfalt; viele Besucher kommen gezielt hierher, um nach ihrem Traumwagen zu schauen und eventuell auch dort zu kaufen. AutoLuce präsentiert ein beneidenswertes Aufgebot an Ferraris, darunter einen zweifarbigen 612 Scaglietti Sessanta, während bei Silvauto mehr als 50 Fahrzeuge zum Verkauf stehen. Wir entdeckten auch einen Itala 35/45 HP aus dem Jahr 1912 – ein Auto, das untrennbar mit dem Sieg von Prinz Scipione Borghese bei der Rallye Peking–Paris von 1907 verbunden ist. Am anderen Ende des zeitlichen Spektrums findet sich eine schier endlose Parade von Ferraris und Porsches aus allen Epochen, ergänzt durch einen Pagani Zonda. Zwei Fahrzeuge zogen unsere Aufmerksamkeit aber besonders auf sich: ein Ferrari 212/225 – eines von nur sieben geschlossenen Berlinetta-Exemplaren, die von Giovanni Michelotti entworfen und bei Vignale karossiert wurden – sowie ein bei Auto Classic ausgestellter Fiat 500 Spider von Allemano. Ein ebenfalls von Michelotti entworfenes Einzelstück, das auf dem Turiner Salon von 1957 gezeigt wurde.

Auch der Zweiradbereich und der Bereich Rallyesport sind in Bologna stark vertreten. Rennmotorräder und Motocross-Maschinen teilen sich die Hallen mit Vespas – die auf keiner italienischen Messe fehlen dürfen –, während Rallye-Fans neben diversen Lancia Delta, Audi Sport Quattro und Lancia Stratos viele weitere Rallye-Ikonen wie zum Beispiel einen Subaru Legacy in Rothmans Farben entdecken können.

Diese Ausgabe hat uns noch besser gefallen als die vorangegangenen – und Sie haben noch die Gelegenheit, sich selbst ein Bild zu machen: Die „Auto e Moto d’Epoca“ ist noch bis einschließlich Sonntag, den 25. Oktober, auf dem Gelände der BolognaFiere geöffnet. Sollte die Messe bei Ihnen den Wunsch geweckt haben, sich einen eigenen Klassiker zuzulegen, dann ist der „Classic Driver Markt“ die ideale Anlaufstelle.

Fotos von Antonio Mocchetti für Classic Driver 2026

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