


Der Rolls-Royce Nightingale markiert das Debüt der Coachbuild Collection der Marke, einer limitierten Serie von 100 maßgeschneiderten Auftragsarbeiten. Dieser vollelektrische Zweisitzer, der technisch mit dem Spectre verwandt ist, misst fast sechs Meter in der Länge und nutzt seine gewaltigen Proportionen, um die Art-Déco-Ära des „Streamline Moderne“ in die Gegenwart zu übersetzen. Sein Design ist eine technische Verbeugung vor dem Prototyp 17EX von 1928, mit einer hellblauen Lackierung und einer langgestreckten Silhouette, die Präsenz über eine maximale Anzahl an Passagieren stellt. Obwohl die britische BMW-Tochtergesellschaft noch keine spezifischen Leistungsdaten veröffentlicht hat, dürften diese denen des Spectre ähneln.

Der Name dieses modernistischen Grand Tourers wurde von „Le Rossignol“ inspiriert, der Villa des verantwortlichen Designers, die sich in der Nähe von Henry Royces historischem Winterdomizil in Südfrankreich befindet. Im Inneren wird das Cockpit durch die „Starlight Breeze“ geprägt – eine Installation aus 10.500 Glasfasern, welche die Klangfrequenzen des Gesangs einer Nachtigall visualisieren. Funktionale Elemente wie der „Piano Boot“ nutzen einen freitragenden Öffnungsmechanismus, um Zugang zum maßgefertigten Gepäck zu gewähren. Während die technischen Tests für den kommenden Sommer geplant sind, dient der Nightingale als Brücke zwischen der Serienproduktion und den exklusiven One-Off-Programmen der Marke. Es wäre keine Überraschung, wenn dieser einzigartige Rolls-Royce letztlich als das teuerste Elektroauto dieses Jahrzehnts in die Geschichte eingeht.

































