Sotheby's versteigert Swatch-Sammlung für 1,3 Millionen Dollar

Bei der „Important Watches”-Auktion in Genf hat Sotheby's eine umfangreiche und bedeutende Swatch-Sammlung für bemerkenswerte 1,3 Millionen Dollar versteigert. Zu den Memorabilien zählten fast 1.000 Uhren, 380 sehr seltene Prototypen, Zeichnungen, Illustrationen, Gehäuse und Zifferblätter.

Zurück zu den Ursprüngen der Swatch

Die umfangreiche Sammlung gehörte den beiden Designern Marlyse Schmid und Bernhard Muller, die Teil des kleinen Teams waren, das die Swatch Anfang der achtziger Jahre lancierte. Sie arbeiteten unter höchster Geheimhaltung an dem Prototypen „Vulgaris”, denn die revolutionäre Philosophie der Marke war, original Schweizer Uhren zu einem erschwinglichen Preis anzubieten. Das „S” in Swatch stand angeblich für die Schweiz und soll auch ein Verweis auf den Trend zur Zweituhr gewesen sein.

Die Sammlung, die zunächst viele Jahre in einem Speicher im Kanton Neuchâtel lagerte, dokumentiert die Anfänge der Swatch, von den ersten technischen Zeichnungen des „Vulgaris”-Prototypen, der berühmten transparenten „Jelly Fish” bis zu den begehrten limitierten „Swatch Art Special”-Modellen, die zusammen mit Künstlern wie Kiki Picasso und Keith Haring entstanden. Die bunten Kunststoffuhren von Swatch sind längst zu gesuchten Sammlerstücken avanciert. Mit gutem Grund, denn die Marke hat, wie Sotheby's feststellt, „die gesamte Schweizer Uhrenindustrie während einer schwierigen Marktsituation verändert, und sie hat Schweizer Uhren popularisiert.”

Fotos: Sotheby’s © 2015

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