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Aus Marzahn bis nach Monterey - das Startup Fahrengold setzt Autos perfekt in Szene

Vom Berliner Randbezirk in die elitärsten Kreise der Autowelt: Mit der Präsenz auf der Monterey Car Week und einer engen Partnerschaft mit Bugatti untermauert Fahrengold seinen rasanten Erfolg. So wurden die Produkte des Marzahner Start-ups zum neuen Standard für Sammler und Hypercar-Hersteller.

 

Berlin mag vor dem Zweiten Weltkrieg eine waschechte Auto-Metropole gewesen sein, doch spätestens seit der Schließung der Avus-Rennstrecke kann die deutsche Hauptstadt in Sachen Automobilkultur mit Stuttgart und München nicht mehr mithalten. Besonders gilt das, wenn es nicht um schöne Alltagsautos geht, sondern um hochkarätige Klassiker oder höchst exklusive Super- und Hypercars. Der Charlottenburger Ku'damm mag mit seiner hohen Dichte an AMG, Porsche und Lamborghini noch ein guter Jagdgrund für den einen oder anderen Carspotter sein, im ehemaligen Ostteil der Stadt sind sündhaft teure Exoten dagegen eine echte Ausnahmeerscheinung. Einen Concours d'Elegance würde man in Marzahn wohl eher nicht vermuten.

Und doch stammt ausgerechnet aus diesem Bezirk das Unternehmen, das gerade die althergebrachten Denkmuster durchbricht, wenn es um das Parken und Zurschaustellen edelster Karossen geht. Nikita Fahrenholz, selbst Sportwagen-Enthusiast und Ferrari-Fan, wuchs als Sohn einer alleinerziehenden russischen Einwanderin im benachbarten Hellersdorf auf und gründete Fahrengold im Jahre 2019. Gefertigt wird heute in Marzahn, für den Entrepreneur geht es mit dem Unternehmen also quasi „back to the roots“. Dahinter steckt seine Überzeugung, dass man Autos, die man liebt, präsentieren und nicht nur abstellen sollte.

 

Die Garage wird zum Museum

Sammlergaragen zu revolutionieren und ihre Ästhetik auf eine neue Ebene zu heben, war allerdings bei Weitem nicht die erste Geschäftsidee des Seriengründers, der nach seinem Studium als Unternehmensberater bei McKinsey tätig war. Fahrenholz ist in der internationalen Gründer-Szene schon seit über 15 Jahren ein bekannter Name: 2009 gehörte er zum Gründungsteam des Essenslieferdienstes Lieferheld, der später mit Delivery Hero verschmolz. Damit war er an einer der erfolgreichsten deutschen Start-up-Geschichten überhaupt beteiligt – Delivery Hero ist heute ein globaler Milliarden-Konzern, der den Markt für Essenslieferungen nachhaltig geprägt hat.

Dass derselbe Mann nun die Garagen der weltweit hochkarätigsten Automobilsammlungen veredelt, ist auf den ersten Blick ein bemerkenswerter Quereinstieg. Denn Fahrenholz wurde keiner der typischen Türöffner der Sammlerauto-Szene in die Wiege gelegt: kein bedeutender Sammler in der Verwandtschaft, kein Onkel mit einer renommierten Sportwagen-Werkstatt und kein geerbtes Netzwerk in der Upper-Class der automobilen Connaisseure. Auf den zweiten Blick ist der Schritt dennoch eine logische Konsequenz. Was ihm an „Nepo-Baby“-Status fehlte, glich er mit einem exzellenten Sinn für disruptive Geschäftsideen aus: Er erkannte, dass sich die Leidenschaft vieler Sammler voll und ganz auf die Autos konzentrierte. Hinter der Garagentür war aber oftmals unspektakuläre und von spärlichem Halogen-Licht ausgeleuchtete Tristesse angesagt. Vollendete Ingenieurskunst und ikonisches Automobildesign trafen häufig auf nüchternen Beton und eine funktionale Atmosphäre ohne das gewisse Etwas. Fahrengold schickte sich an, das Automobil mit seinen vielseitigen Produkten wie ein Kunstwerk in einem Museum zu inszenieren.

 

Bugatti setzt bereits auf Qualität aus Berlin

Was aus diesem einstigen Außenseiter-Projekt aus Berlin-Marzahn geworden ist, lässt sich heute, sieben Jahre nach der Gründung des Unternehmens, am eindrucksvollsten auf den bedeutendsten Veranstaltungen der Sammlerauto-Welt beobachten. Besonders deutlich wurde das im August 2026: Während der Monterey Car Week südlich von San Francisco – dem unbestrittenen Höhepunkt des einschlägigen Event-Kalenders für die globale Sammler-Elite – war Fahrengold mit einer eigenen Präsenz in der exklusiven Maison Bugatti vertreten. Das Berliner Unternehmen fungiert mittlerweile als Global Partner der elsässischen Hypercar-Legende.

Doch die wahre Tiefe dieser Kooperation offenbart sich im Detail: Es handelt sich keineswegs nur um ein schnödes Sponsoring-Logo oder gelegentlich auf den modern gestylten Präsentationssockeln aus Berlin platzierte Veyrons oder Einzelstücke aus dem Programme Solitaire. Die Produkte von Fahrengold sind mittlerweile direkt in den offiziellen Bugatti-Konfigurator integriert, was in der Branche einem Ritterschlag gleichkommt. Wer sich heute einen neuen, millionenschweren Bugatti Tourbillon zusammenstellt, wählt im Laufe des Kaufprozesses bei Bedarf direkt die passende Fahrengold-Präsentationslösung mit aus. Einen solchen Platz im Bestellsystem einer der legendärsten Automarken der Welt kann man mit keinem Marketingbudget erkaufen – er muss mit einem kompromisslosen Fokus auf höchste Qualität und geschmackvolles Design verdient werden.

Im virtuellen Konfigurator können Sie Ihr Auto probeparken

Selbst wenn man diesen außergewöhnlichen Vertrauensbeweis ausklammert, hat der exzellente Ruf in der Branche längst weitere Kreise gezogen. Fahrengold ist heute im luxuriösen Wynn Las Vegas, einem renommierten Resort und Casino auf dem legendären Strip, präsent. Zudem setzt das im Automobil-Sektor weltweit führende Auktionshaus RM Sotheby's bei seinen hochkarätig besetzten Versteigerungen auf die  CarPads von Fahrengold, um millionenschwere Klassiker und Ikonen der Gegenwart perfekt in Szene zu setzen. Auch Händler automobiler Präziosen der Königsklasse, wie etwa Tom Hartley Jnr, rücken seltene Exoten in ihren Showrooms verstärkt mit der Technologie aus Ost-Berlin in das perfekte Licht. Es ist die rasante Erfolgsgeschichte einer Marke, die ganz ohne einschlägiges Pedigree oder prominente familiäre Unterstützung gestartet ist und sich nachhaltig zum Standard für Sammler, Klassiker-Spezialisten und Hersteller auf der ganzen Welt entwickelt hat.

 

Wer diesen gehobenen optischen Anspruch am eigenen Auto erleben möchte, muss sich dafür weder nach Kalifornien noch nach Molsheim oder Las Vegas begeben. Über den virtuellen Konfigurator auf studio.fahrengold.com lässt sich das eigene Fahrengold-Staging für die persönliche Sammlung unverbindlich visualisieren. Dafür genügt ein einzelnes Foto: Innerhalb weniger Augenblicke erscheint das Auto als KI-Rendering in der Seitenansicht in oder auf dem gewünschten Produkt. So lassen sich die CarPads, CarStages und hochwertig verglasten Garagen, die neue Maßstäbe setzen und die selbst Bugatti fest in seinen Bestellprozess integriert hat, ganz einfach von zuhause oder unterwegs aus mit dem persönlichen vierrädrigen Schätzchen kombinieren. Denn am Ende gilt – ganz am Anfang in Marzahn ebenso wie heute auf der Weltbühne: Wer Autos wirklich liebt, stellt sie nicht einfach nur ab. Er setzt sie in Szene.

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