Moscot, eine New Yorker Legende wird 100 Jahre

Durch diese Brillen blickt New York: Wer in Manhattan etwas auf sich hält, trägt ein Vintage-Gestell von Moscot auf der Nase. Jetzt feiert die Kultmarke ihren 100. Geburtstag.

Ursprünglich hatte der osteuropäische Einwanderer Hyman Moscot im Jahr 1915 das Geschäft begründet, in dem er an der Ecke Orchard und Delancey Street in der Lower East Side Brillen von einer Schubkarre verkaufte. Einhundert Jahre und vier Generationen später führen die Brüder Kenny und Dr. Harvey Moscot den Laden ihres Urgroßvaters noch immer mit reichlich Geschäftssinn und viel Gefühl für Tradition. Vor allem in der Originals-Serie finden sich zahlreiche Sonnen- und Lesebrillengestelle, die aus dem Fundus eines Billy-Wilder- oder Woody-Allen-Films zu stammen scheinen. Auch Frank Lloyd Wright oder Truman Capote kann man sich gut mit dem ein oder anderen markanten Horn- oder Kunststoff-Gestell im Gesicht vorstellen. Heute stehen Hollywood-Stars wie Johnny Depps, Mary-Kate Olsens oder Kanye Wests auf den itelligenten Retro-Look.

Das Auto zur Brille

Zum 100. Geburtstag hat Moscot nicht nur eine Jubiläums-Edition der Brille "Lemtosh" in verschiedenen Ausführungen ins Programm aufgenommen, sondern auch eine Kooperation mit der Marke Smart geschmiedet. Der passende Kleinwagen zur Brille soll demnächst in Mailand enthüllt werden.