Auf Reisen mit der Scuderia Glickenhaus und dem SCG 003

Für viele ist James Glickenhaus so etwas wie ein Autoheld, investiert er doch einen beträchtlichen Teil seines Vermögens immer wieder in faszinierende Projekte. Über sein vielleicht bedeutendstes Projekte, den Langstreckenrennwagen SCG 003, berichtet nun ein zweiteiliges Buch.

Es ist wirklich schwer, das bedeutendste Automobilprojekt unter den vielen, die James "Jim" Glickenhaus in Auftrag gegeben hat, auszuwählen. Man denke nur an Sportwagen wie den Ferrari P4/5 von Pininfarina – und das Schwestermodell P4/5 Competizione. Ganz nebenbei erwähnt, besitzt der New Yorker Autosammler auch eine Reihe von Klassikern und prophezeite erst kürzlich, dass er seinen Ferrari Modulo - das legendäre Concept Car von Pininfarina - in einen straßenzugelassenen Sportwagen verwandeln werde. Seine wahrscheinlich ambitionierteste Idee ist aber tatsächlich der SCG 003, der im Mai beim 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife starten soll. Es ist bereits der dritte Rennwagen, der von der Scuderia Cameron Glickenhaus entwickelt wurde. Glickenhaus will den SCG 003 auf eigener Achse von Turin zum Nürburgring fahren. Nach dem Rennen soll der Wagen wieder für die öffentliche Straße modifiziert werden, damit Glickenhaus ihn in der drauffolgenden Woche zum Concourso d’Eleganza Villa d’Este pilotieren kann.

Eine Gentleman-Fahrt zum Ring

Das im legendären Waft-Verlag von Bart Lenaerts erschienene Buch dokumentiert die Geschichte des SCG 003 in zwei Teilen. Der Erste zeigt die Entwicklung des Rennwagens. Das zweite Buch, das erst im Spätsommer erscheint, berichtet über die Fahrt zum Ring und den Showdown auf der Rennstrecke. Beide Teile sind auf 500 Exemplare limitiert und mit einer Aluplakette versehen, auf welcher der Name des Besitzers und die Seriennummer eingraviert werden. Außerdem werden die Namen der Buch-Besitzer auf der Karosserie des SCG 003 verewigt.

Fotos: Waft publishing