Credit Suisse Race Control – die Legende lebt weiter

Ein Rennhistoriker führt uns durch die Geschichte des historischen Gebäudes "Race Control" an der Rennstrecke von Goodwood, dessen Restaurierung dank der Credit Suisse ermöglicht wurde.

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Nach fast einem Jahrzehnt als engagierter Partner der bekanntesten Oldtimer-Events der Welt und Veranstalter eigener Rallys erfüllt es die Credit Suisse mit Stolz, die Restaurierung des historischen Gebäudes der Rennleitung von Goodwood ermöglicht zu haben.

Im Zweiten Weltkrieg entstand am südwestlichen Rand des Anwesens Goodwood Estate der Luftwaffenstützpunkt Royal Air Force Westhampnett, der 1940 eine zentrale Rolle in der Luftschlacht um England spielte.

Nach Kriegsende wurde der Stützpunkt RAF Westhampnett geschlossen und das Gelände den Eigentümern zurückgegeben. Freddie March, der 9. Herzog von Richmond und Besitzer des Anwesens, überredete schliesslich die Vertreter der zuständigen Ministerien, die stillgelegte Ringstrasse um den Flugplatz als Rennstrecke zu genehmigen. 1948 wurde der Goodwood Motor Circuit eröffnet.

Die Rennleitung in der Anfangszeit

Unerlässlich für die ordnungsgemässe Durchführung der Rennen war eine zentrale Rennleitung. Zu Beginn war diese in einem Doppeldeckerbus angesiedelt, später auf einer provisorischen Gerüstkonstruktion. Das historische Gebäude der Rennleitung, das heute in altem Glanz erstrahlt, ist im Gunde ein einstöckiger roter Backsteinbau im Stile der Ministerien aus der Kriegszeit – errichtet in den Anfangsjahren der Rennstrecke, möglicherweise aus Baumaterialvorräten des Kriegsministeriums. Später ergänzte man das Flachdachgebäude um einen Aufbau, der immer wieder umgebaut wurde, solange Goodwood als offizielle Rennstrecke diente, bis sie 1966 für lange Zeit geschlossen wurde.

Die Rennleitung fungierte als zentrales Rennbüro. Von dort aus hatte man die Startaufstellung und die Boxenzone im Blick, sodass der Clerk of the Course als vorsitzender Rennleiter, Vertreter des Royal Automobile Club als weitere Mitglieder der Rennleitung sowie andere Offizielle das Renngeschehen überwachen konnten.

Das Herz von Goodwood

Das Gebäude der Rennleitung von Goodwood wurde zum Dreh- und Angelpunkt der Rennen in der Zeit von 1948 bis 1966 und gewann mit dem Start der Goodwood Revival Meeting im Jahr 1998 seine ursprüngliche Bedeutung zurück. In ihm ist die Rennorganisation angesiedelt, hier wird der Rennverlauf überwacht, und auch die äusserst wichtigen Zeitnehmer mit ihren millisekundengenauen Messgeräten und Druckern agieren von dem historischen Bau aus.
Alle grossen Konstrukteure und erfolgreichen Fahrerlegenden haben sich dort eingefunden, sei es zu Verhandlungen mit den Organisatoren oder zur Siegerehrung auf dem Podium – unter ihnen beispielsweise der fünfmalige Weltmeister Juan Manuel Fangio, der erste britische Weltmeister Mike Hawthorn und andere klangvolle Namen wie Sir Stirling Moss, der 1948 das erste offizielle Rennen in Goodwood gewann.

Die Rennleitung von Goodwood ist ein Ort, an dem britische Motorsportgeschichte geschrieben wurde – hier herrschte immer Aufregung, unglaubliche Spannung, gelegentlich auch grosse Sorge und (zum Glück nur selten) Trauer. In diesem Jahr schlägt das frisch restaurierte Gebäude ein neues Kapitel seiner Geschichte auf. Unter der Leitung der Credit Suisse als Gastgeber wird es Schauplatz verschiedener VIP- und Medienanlässe sein, darunter die offizielle Wiedereröffnung des Gebäudes und das 3. Historic Racing Forum während des diesjährigen Goodwood Revival Meeting. Aus Achtung vor der Tradition wird die Siegerehrung auch künftig von Credit Suisse Race Control aus stattfinden.
Die Rennleitung ist das Herz einer jeden Rennstrecke. Dank des Engagements der Credit Suisse kann Goodwood sich mit einem der dienstältesten, besterhaltenen und charismatischsten Gebäudes dieser Art schmücken.

Text & Fotos: Credit Suisse /The Klemantaski Collection

Weitere Informationen über die Aktivitäten der Credit Suisse in der Welt historischer Automobile erhalten sie unter www.credit-suisse.com/classiccars.