Sogar Ferraris kriegen den Blues...

„Rosso Corsa“ ist vielleicht die populärste Farbe für einen Ferarri, aber wer im Maranello-Fanclub Aufsehen erregen will, dem empfehlen wir etwas anderes.

Von der römischen Kriegsfarbe zur nationalen Rennfarbe

„Im antiken Rom“, informiert uns Google nach kurzer Suche, „symbolisierte Rot Blut und Mut; römische Legionäre trugen rote Tunikas, Generäle hüllten sich in scharlachrote Mäntel und ließen ihre Körper während einer Triumphzeremonie komplett rot anmalen.“ Es dürfte also niemanden überraschen, dass die Sportwagenmarken der nachrömischen Zeit wie Alfa RomeoMaseratiLanciaFerrari und Abarth Rot als Rennfarbe auserkoren haben: Aber während andere Autohersteller jenseits der Rennstrecke eine gewisse farbenprächtige Vielfalt kultivierten, machte Ferrari das „Rosso Corsa“ zur Erkennungsfarbe für seine Serienwagen. In den 1950er und 1960er Jahren mag ein knallroter Ferrari ein echter Blickfang gewesen sein, aber wir sind es ein bisschen leid, Italiens beste Boliden in schlichtem Rot zu sehen.

Wie wäre es mit „Nocciola“?

Zum Glück werden derzeit mehr als 600 Ferraris im Classic Driver Markt zum Verkauf angeboten. Und obwohl fast 300 der springenden Pferde immer noch rot lackiert sind, wurde die Farbplatte doch um einige aufregende Farbtöne erweitert. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Ferrari Testarossa in der äußerst seltenen Originalfarbe „Blue Chiaro Metallic“ mit cremefarbenem Interieur, einem 330 GTS in „Nocciola“, einem 330 Shooting Brake mit Vignale-Karosserie in „Verde Metalizzatto“ mit goldfarbenem Dach oder einem von nur sieben Daytonas lackiert in „Verde Medio“?

Bunte Ferraris aus dem Classic Driver Markt