Direkt zum Inhalt

Magazin

FuoriConcorso inszeniert Monzas legendärste Boliden im Herzen von Mailand

Am vergangenen Wochenende verwandelte FuoriConcorso Monza das Viertel MonteNapoleone in ein Freiluftmuseum für Motorsportgeschichte. Sechs Wagen aus knapp neun Jahrzehnten wurden an drei Orten im Herzen von Mailand präsentiert.

 

FuoriConcorso beweist seit jeher ein besonderes Händchen dafür, ikonische Rennwagen genau dort zu zeigen, wo man sie am wenigsten erwartet. Während der Formel-1-Zirkus nur wenige Kilometer entfernt in Monza gastierte, verteilte das Team hinter FuoriConcorso sechs außergewöhnliche Autos über das Mailänder Viertel MonteNapoleone und überließ der malerischen Kulisse den Rest.

 

Drei Lokalitäten, drei völlig unterschiedliche Facetten der Geschwindigkeit. Im Museo Bagatti Valsecchi in der Via Gesù standen drei Formel-1-Rennwagen im Mittelpunkt. Den Anfang machte der erste Ferrari mit Turbomotor überhaupt, der 126C mit der Fahrgestellnummer 047. Flankiert wurde er vom Mercedes F1 W06 Hybrid aus dem Jahr 2015, einem der dominantesten Autos seiner Ära, mit dem Lewis Hamilton und Nico Rosberg beeindruckende 16 von 19 Saisonrennen gewannen.

 

Der dritte Monoposto war zugleich der aktuellste und für die diesjährige Ausgabe des Rennens bedeutendste: der Audi R26. Es handelt sich um den allerersten Formel-1-Wagen der Marke, der in seiner Debütsaison mit dem Audi Revolut F1 Team gezeigt wurde. Eine lange Tradition der Innovation, gebündelt in einem Boliden, der nur wenige Kilometer vom Schauplatz des Großen Preises von Italien 2026 entfernt ausgestellt war.

 

An anderer Stelle im Quadrilatero fand der Auto Union Typ D seinen Platz im Schaufenster von Larusmiani in der Via Monte Napoleone. Hier begegneten sich zwei komplett unterschiedliche Welten der Handwerkskunst hinter derselben Glasfassade. Ihm gesellte sich ein zweiter Silberpfeil hinzu: der Auto Union Lucca. Bei ihm handelt es sich um den stromlinienförmigen V16-Prototyp von 1935, mit dem Hans Stuck einst nahe der namensgebenden toskanischen Stadt Lucca einen Straßengeschwindigkeitsrekord von 326,975 km/h aufstellte. Audi Tradition hat ihn bis ins kleinste Detail neu aufbauen lassen. Diesem geschichtsträchtigen Projekt haben wir bereits einen ausführlichen Beitrag und ein YouTube-Video gewidmet. Der neue Audi Nuvolari, mit 1.001 PS das stärkste Serienauto der Audi-Geschichte und auf 499 Exemplare limitiert, komplettierte das Ensemble im Audi Nuvolari Space in der Via Monte Napoleone 18.

 

Drei Schauplätze, sechs Autos und rund neunzig Jahre Motorsportgeschichte: FuoriConcorso Monza bot exakt das, was das Monza-Wochenende verdient hat, nämlich eine fulminante Feier der Automobilkultur und der Renntradition.

Watch our latest YouTube videos