Fünf Sammlerautos, die Sie diese Woche in Ihre Garage stellen sollten

Sind Sie bereit, wieder auf die Straßen losgelassen zu werden? Wir haben fünf Autos aus dem Classic Driver Markt herausgepickt, bei dessen Anblick wir einen unwiderstehlichen Drang verspüren, damit in den Sonnenuntergang und auch noch durch die ganze Nacht zu fahren...

Bereit für den Frühling

Nur 559 Exemplare des Ferrari 575 Superamerica wurden gebaut und dieses bei James Cottingham zum Verkauf stehende Exemplar präsentiert sich in der perfekten GT-Kombination aus Daytona Nero über sandfarbigem Leder. Entwickelt als Reaktion auf das Feedback zum weniger stabilen „Dach“ der eingestellten 550 Barchetta besitzt der Superamerica eine Dachkonstruktion aus Kohlefaser und Glas. Sie lässt sich um 180 Grad gedreht nach hinten auf der Kofferraumklappe ablegen. So wandelt sich das Coupé zum Targa. Mit nur etwas über 1900 Kilometern auf der Uhr steht einer Fahrt in den kommenden Frühling nichts im Wege.

 

Straßenrenner

Von nur drei Koenig C62 Straßenrennern ist dieses Exemplar die Nummer 2. Bekannt für seine wilden Widebody-Turbomonster war der Münchener Tuner der erste, der eine Straßenversion des höchst erfolgreichen Porsche 962 aus der Gruppe C realisierte. Trotz recht großer Ähnlichkeit wurde kein einziges Karosserieteil vom Original übernommen und das Auto so umgebaut (Scheinwerfer, Bodenfreiheit etc.), dass es die deutschen Zulassungsvorschriften erfüllte. Der 3,4 Liter aus dem 911 Turbo leistet 550 PS, genug, um sich wie Jacky Ickx auf einer heißen Qualifikationsrunde zu fühlen! Koenig erwarb das Chassis im März 1990 vom britischen Chassisbauer Thomson, komplettierte das Auto im Juli 1991 und verkaufte es im August desselben Jahres an einen japanischen Kunden. Der C62 verblieb dann auch lange Zeit mit wechselnden Besitzern in Japan, ehe er 2019 nach Kalifornien gelangte. Wo er nun auch mit weniger als 5000 Kilometern Laufleistung zum Verkauf steht.

 

Pure und ungefilterte 90er-Jahre

Mit zugleich hübschen wie brutalen Linien von Stardesigner Marcello Gandini, nur 369 gefertigten Einheiten und genügend Leistung (326 PS), um selbst moderne Sportwagen zu düpieren, gilt der Maserati Shamal als ein seltenes und begehrenswertes Modell, das man nicht übersehen sollte. Dieses frühe Exemplar aus 1991 im Maserati-typischen Rot mit Connolly-Leder in „Pelle Nera“ hat in 30 Jahren nur 47.000 Kilometer abgespult. Man muss also kein schlechtes Gewissen haben, dem Auto weitere Spaß-Kilometer aufzubürden.

 

Seltene Rallye-Bombe

Werden wir jemals wieder solche wilden Straßenversionen sehen, die zwecks Homologation einer davon abgeleiteten Rallyeversion in den 1980er-Jahren entstanden? Zum Glück haben noch einige Exemplare wie dieser Serie 1 Renault 5 Turbo aus 1981 in exzellentem Zustand überlebt. Entwickelt als Antwort auf den Mittelmotor Lancia Stratos war der R 5 Turbo von vornherein als Rallyewaffe gedacht; im Zuge der Homologation entstanden 1820 Einheiten der Serie 1 mit Straßenzulassung. Das Exterieur in zwei Blautönen kontrastiert mit einem wilden Interieur in Rot und Blau und lässt Sie beim nächsten Autotreffen garantiert aus der grauen Masse hervorstechen.  

 

Alle Straßen führen nach Amalfi

Schließen Sie die Augen, lauschen Sie dem glorreichen Schnurren des DOHC-Motors und malen sich aus, Sie fahren mit einem guten Freund oder der Liebsten die Amalfi-Küste entlang. Es gibt nur eine Marke, die die Romantik des Genussfahrens so anfacht wie keine andere: Alfa Romeo. Dieser 2000 GTV in „Verde Ischia‘ Baujahr 1979 wäre das perfekte Modell für eineen solchen Roadtrip. Und für nur €39.500 gibt es wenige Alternativen, die es mit der Schönheit und dem Marktwert dieses Bertone Klassikers aufnehmen können.