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Fahren Sie den ultimativen, von Michael Schumacher spezifizierten Ferrari 456

Wir kennen Michael Schumacher als konsequenten Sportler, der sich vor allem für Siege interessierte, aber auch als einen Mann mit einem tadellosen Automobil-Geschmack. Das zeigt dieser Ferrari 456M GT „Bi-Color” perfekt: Über unsere Freunde bei L’Art de Automobile ist er zu haben.

Bevor blau getönte Karbonverkleidungen und butterweiche Sitzbezüge mit Wildledereinsätzen zu den beliebtesten Optionen im Tailor Made-Programm von Ferrari wurden, gab es ein Auto, mit dem alles begann: eines, das für seinen zurückhaltenden Auftritt und seine souveräne Straßenpräsenz bekannt war und gleichzeitig den ikonischen Zwölfzylinder-Sound der Marke beibehielt. Es handelte sich um den 456M GT und um die weniger bekannte „Bicolore Scaglietti”-Edition. In diesem speziellen Fall ist es sogar ein 456 in der legendären „Schumacher Edition”-Konfiguration. Diese gilt heute für Liebhaber des Motorsports und der dezenter auftretenden Maranello-Modelle als echtes Sammlerstück und wahrer Klassiker der Zukunft.

Auf dem Genfer Automobilsalon 2002 stellte Ferrari sein erstes Modell aus dem Scaglietti-Individualisierungsprogramm vor: die Sonderausgabe Bicolore Scaglietti des 456M GT. Davon wurden nur 30 Exemplare mit speziellen Merkmalen wie gelochten Bremsscheiben, einem neuen Hi-Fi-System und Satelliten-Radionavigation produziert. Berichten zufolge wurden nur zehn dieser 456er mit einem Schaltgetriebe hergestellt. Der in Genf ausgestellte 456M GT war direkt für Michael Schumacher bestimmt und zeichnete sich durch seine zweifarbige Lackierung in zwei Grautönen (Grigio Nuvolari und Grigio Scaglietti) aus, eine Farbgebung, die sich auch auf die Räder und den Kühlergrill erstreckt. Der Innenraum ist in dunkelgrau gehalten und mit Grigio Scuro-Leder mit bordeauxroten Nähten ausgekleidet.

Der Ferrari 456 GT entstand schon ein ganzes Jahrzehnt vor dieser Präsentation: Mit ihm kehrte Ferrari in das Segment der 2+2-Coupés zurück, wobei dieses Modell als indirekter Nachfolger des 412 angesehen wurde. Er verkörperte eine wohltuende Eleganz mit Linien, die von Pininfarina entworfen wurden. Er richtete sich an Kunden, die einen luxuriösen GT suchten, der ohne wesentlichen Verzicht im Alltag eingesetzt werden konnte. Er bot vier Insassen ein hohes Maß an Komfort, eine deutlich verbesserte Verarbeitungsqualität und entwickelte sich 1998 zum 456M weiter. Insgesamt wurden in Maranello bis zum Produktionsende im Jahr 2003 etwa 3.289 Exemplare des 456 GT montiert. Alle waren mit dem 5,5-Liter-V12-Saugmotor ausgestattet, der 442 PS bei 6.250 U/min leistete, wobei jedoch nur wenige mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert wurden.

Mit einem Gewicht von nur 1.690 Kilogramm, geradezu ein Leichtgewicht im Vergleich zu modernen Sportwagen, beschleunigte der 456M GT in nur 5,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreichte eine atemberaubende Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h. Dabei gewährte er ein seidenweiches Fahrgefühl und eignete sich perfekt für lange Fahrten, ohne dabei die für Ferrari V12-Motoren typische mechanische Noblesse zu verlieren! Da einige der Kreationen aus Maranello aus diesem Jahrtausend allmählich ihren wahren Sammlerwert zeigen, gehen wir davon aus, dass der 456 bald in ihre Fußstapfen treten wird!

 

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