Das Petersen-Museum stimmt einen Hochgesang auf den Lowrider an

Er war die Inspiration für Filme, Songs und Musikvideos: der Lowrider hat nicht nur wegen seiner tiefen Fahrposition Berühmtheit erlangt, sondern als Ausdruck eigener Persönlichkeit und Kreativität. Dass er auch US-Künstler begeistert hat, zeigt eine neue Ausstellung im Petersen Automotive Museum.

Lowrider als Ikone

In vielen Kulturen im Südwesten der USA kommt dem Lowrider ein ganz besonderer Stellenwert zu, vor allem in der Szene der mexikanisch-amerikanischen Chicanos. In der neuen Ausstellung des Petersen Automotive Museum zeigen 50 Künstler unter dem Titel „The High Art of Riding Low: Ranflas, Corazón e Inspiración” welche Bedeutung dieses extravagante Automobil für sie und für ihre Gemeinschaften besitzt. Von Custom-Autos mit detailreichen Lackierungen wie einem Chevrolet Master Deluxe von 1939 oder einem Chevy Impala von 1968 bis hin zu farblich leuchtenden Bildern, Skulpturen und Installationen dokumentiert die Schau wie einflussreich der Lowrider im Leben vieler Menschen war und wie er so etwas wie eine mobile Leinwand für Selbstentfaltung und Kreativität darstellte, inklusive aller nur erdenklichen Tuning-Bausätze.

Fotos: Petersen Automotive Museum

Die Ausstellung „The High Art of Riding Low: Ranflas, Corazón e Inspiración” ist noch bis Juli 2018 im Petersen Automotive Museum zu sehen. Informationen rund um den Eintritt gibt es hier